Badminton
Die Bundesliga pausiert

Lüdinghausen -

Die noch junge Bundesligasaison ist schon wieder unterbrochen. Die erste Liga setzt einstweilen ebenso aus wie die zweite. Michael Schnaase, Teammanager von Union Lüdinghausen, hatte zuvor schon für einen einstweiligen Stopp plädiert.

Dienstag, 27.10.2020, 17:34 Uhr
Yvonne Li (M.) und Linda Efler haben erstmal Pause.
Yvonne Li (M.) und Linda Efler haben erstmal Pause. Foto: mkle

Wie geht es mit der laufenden Badminton-Saison weiter? Angesichts stetig steigender Corona-Zahlen wurde diese Frage gestern an zwei Fronten geklärt.

In einer eigens einberufenen Sitzung des Bundesliga-Verbandes wurde am Dienstag beschlossen, den Spielbetrieb in der ersten und zweiten Bundesliga zunächst bis zum 31. Dezember auszusetzen. Am Montag wurde zunächst unter allen Vereinen abgefragt, wie sie sich angesichts der deutlich erschwerten Bedingungen den weiteren Saisonverlauf vorstellen. Auf Basis dieser Rückmeldungen wurde dann schnell entschieden, zumindest eine Pause für dieses Jahr einzulegen.

Der SC Union Lüdinghausen hatte sich zuvor für dieses Vorgehen ausgesprochen. Denn der bisherige Zustand, so Teammanager Michael Schnaase , habe für Wettbewerbsverzerrungen gesorgt, da ja nie klar sei, wer aufgrund von Corona-Erkrankungen, aber auch Reisebeschränkungen überhaupt zu den Spielen anreisen könne. Noch schwerer wog für Schnaase, dass mit einer Fortführung unter den gegebenen Bedingungen ein finanzieller Kraftakt verbunden gewesen wäre: weniger oder gar keine Eintrittsgelder, ein reduzierter Umsatz im Catering und höhere Kosten durch Corona-Tests.

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen hat alle Turniere für Erwachsene und Nachwuchsspieler zunächst bis Ende Dezember gestrichen. Bei den Mannschaftsspielen hat der Verband die eigentlich vorgesehenen Spiele bis auf Weiteres unter den Begriff „freiwillig“ gestellt – hier entscheiden die Vereine selbst.

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