Badminton: Mega-Turnier
Training macht sich bezahlt – Linda Efler „absolut zufrieden“

Lüdinghausen -

Für Linda Efler (Union Lüdinghausen) war es ein anstrengender, aber sehr erfolgreicher Drei-Wochen-Trip nach Thailand. Sportliches Highlight: die Teilnahme an den World-Tour-Finals.

Freitag, 29.01.2021, 19:09 Uhr aktualisiert: 29.01.2021, 19:52 Uhr
Schon die Teilnahme an den World-Tour-Finals war für die Unionistin Linda Efler ein Riesenerfolg.
Schon die Teilnahme an den World-Tour-Finals war für die Unionistin Linda Efler ein Riesenerfolg. Foto: flo

Vor gut drei Jahren war Linda Efler ( Union Lüdinghausen ), an der Seite von Marvin Seidel (1. BC Bischmisheim), ins Halbfinale bei den Korea Open vorgedrungen – bis vergangene Woche der größte Erfolg der Doppel- und Mixed-Spezialistin bei einem Badminton-Individual-Wettbewerb. Das Erreichen der World-Tour-Finals, die an diesem Wochenende in Bangkok zu Ende gehen, sei aber mindestens ebenso hoch zu bewerten. Insofern sei sie mit dem Abschneiden in der thailändischen Hauptstadt „absolut zufrieden“.

Einziger Wermutstropfen: In keinem der drei Gruppenspiele gelang dem besten deutschen Damen-Doppel Efler/Isabel Herttrich (1. BC Bischmisheim) ein Sieg. Zum Abschluss am Freitag unterlag das DBV-Duo den Lokalmatadorinnen Jongkolphan Kititharakul und Rawinda Prajongjai in zwei Sätzen (13:21, 14:21). Nur Durchgang zwei gestalteten Efler/Herttrich bis zum 10:10 offen. Im Falle eines Erfolges über die Weltranglistenelften wäre gar das Halbfinale bei dem mit 1,5 Millionen US-Dollar dotierten Finale der acht besten Paare des vergangenen Jahres drin gewesen. 10 500 Dollar – netter Nebeneffekt – gibt es für Rang vier in Gruppe B.

Zwischen 2008, dem Premierenjahr des Wettbewerbs, und 2019 waren nur sechs Deutsche dabei, DBV-Rekordstarterin ist Ex-Unionistin Juliane Schenk (2009/ 2011/2012). Für Efler/Herttrich war der Einzug ins Achtelfinale bei den Toyota Open an gleicher Stelle entscheidend für die Teilnahme.

Nach drei kräftezehrenden Wochen in Fernost hätten „am Ende ein paar Körner gefehlt“, räumt Efler ein. Zumal ihre Partnerin auch im Mixed (mit Mark Lamsfuß/1. BC Wipperfeld) ununterbrochen im Einsatz war. Am ehesten geschmerzt habe die relativ knappe Dreisatzniederlage im Duell mit der englischen Top-Paarung Chloe Birch/Lauren Smith: „Da war ein Sieg möglich.“ Trotzdem reise sie „in dem guten Gefühl ab, dass sich die vielen Trainingseinheiten 2020 ausgezahlt haben“ – auch und gerade im Hinblick auf Teil zwei der Olympia-Qualifikation.

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