Badminton: Mixed-Team-EM
DBV-Auswahl verliert packendes Match gegen Dänemark

Lüdinghausen -

Am Ende war es wie (fast) immer: Deutschland unterlag Seriensieger Dänemark. Allerdings leistete der Außenseiter beim 2:3 erbitterten Widerstand. Eine Lüdinghauserin war besonders gut aufgelegt.

Mittwoch, 17.02.2021, 22:00 Uhr aktualisiert: 17.02.2021, 22:08 Uhr
Bezwang die Weltranglistenzwölfte Mia Blichfeldt in zwei Durchgängen: die Lüdinghauserin Yvonne Li.
Bezwang die Weltranglistenzwölfte Mia Blichfeldt in zwei Durchgängen: die Lüdinghauserin Yvonne Li. Foto: Badminton Europe/Koen Mutton

Siege über Dänemark haben, zumal in Europa, echten Seltenheitswert. Auch am Dienstagabend, bei der Mixed-Team-EM im finnischen Vantaa, war es am Ende der 17-fache Champion, der sich mit 3:2 gegen die deutsche Mannschaft durchsetzte. Allerdings leistete die DBV-Auswahl dabei erbitterten Widerstand – und hatte den Titelverteidiger am Rande einer Niederlage.

Christoph Schnaase , Einzel-Bundestrainer und Coach von Union Lüdinghausen, verfolgte die Neuauflage des 2019er-Endspiels im Livestream daheim. Besonders angetan war er von Yvonne Lis Auftritt. Die 22-Jährige habe „sehr clever agiert“ und sei „mental stärker“ als Widersacherin Mia Blichfeldt gewesen. Am Ende gewann die Deutsche Meisterin das Duell mit der Dänin, immerhin die Nummer zwölf in der Welt, in zwei Durchgängen (21:18, 21:18).

Im Spiel zuvor hatte Dänemarks Superstar Viktor Axelsen Fabian Roth (kam für den geschwächten Unionisten Max Weißkirchen zum Einsatz) eine verkürzte Badminton-Lehrstunde erteilt (21:6, 21:9). Doch Li und Mark Lamsfuß/Marvin Seidel wendeten das Blatt zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. Fast fünf Stunden dauerte das packende Match.

Beim 3:2 in der Parallelbegegnung zwischen Schottland und Finnland setzten sich die Lüdinghauserin Ciara Torrance und Julie MacPherson in drei Sätzen gegen Jenny Nyström/Mathilda Lindholm durch. In Gruppe 2 bezwang die Niederlande ersatzgeschwächte Engländer mit 4:1. Für den EM-Dritten von 2019 punkteten auch Ties van der Lecq (Union) und Ruben Jille, die Gregory Mairs/Matthew Clare mit 2:0 schlugen (21:16, 21:19).

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