Badminton: „All England“
Chaos in Birmingham – Li und van der Lecq spät dran

Lüdinghausen -

Am Mittwoch haben, wie geplant, die „All England Open Badminton Championships“ in Birmingham begonnen. Überhaupt nicht nach Plan waren die Corona-Tests am Vortag verlaufen.

Mittwoch, 17.03.2021, 18:03 Uhr aktualisiert: 17.03.2021, 18:10 Uhr
Start mit Verzögerung: Yvonne Li (Union Lüdinghausen).
Start mit Verzögerung: Yvonne Li (Union Lüdinghausen). Foto: flo

Briten sind an und für sich die perfekten Gastgeber. Zumal, wenn es um die Durchführung der „All England Open Badminton Championships“ geht (vergleichbar mit Wimbledon im Tennis). Am Mittwochvormittag aber herrschte in Birmingham das pure Chaos. Tags zuvor waren acht Teilnehmer positiv auf Covid-19 getestet worden, zudem gab es laut Veranstalter mehrere „uneindeutige“ Ergebnisse. Nicht davon betroffen war, so DBV-Sportdirektor Martin Kranitz, die kleine deutsche Delegation um die Lüdinghauserin Yvonne Li.

Im Raum stand aufgrund eines Verdachtsfalls bei den Dänen gar der komplette Rückzug der Top-Nation in Europa. Die Vorgaben des Weltverbandes sind da sehr strikt. Etliche (negative) Nachtests später war das Thema dann ebenso vom Tisch wie eine Absage des ältesten, prestigeträchtigsten und mit 850 000 US-Dollar höchstdotierten Turniers überhaupt.

Da der Wettbewerb mit mehreren Stunden Verspätung begann, griffen Li und der zweite Unionist im Feld, Ties van der Lecq (Niederlande), erst am späten Abend ins Geschehen ein. Gar nicht erst anreisen durfte Vereinskollegin Ciara Torrance. Auf dem Rückflug von den Swiss Open sei ein mit dem Virus infizierter Passagier an Bord gewesen. Daher müsse sie sich für zehn Tage in Quarantäne begeben, so die schottische Doppel-Spezialistin gegenüber den WN.

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