Badminton: Europameisterschaft
EM-Debüt wie aus einem Guss – Max Weißkirchen hat es eilig

Lüdinghausen/Kiew -

Max Weißkirchen hat in seinem Auftaktmatch in Kiew/Ukraine den Belgier Maxime Moreels förmlich aus der Halle gefegt. Ganze 23 Minuten dauerte das erstaunlich einseitige Match. Im Achtelfinale dürfte der Mann von Union Lüdinghausen auf mehr Gegenwehr stoßen.

Mittwoch, 28.04.2021, 14:46 Uhr aktualisiert: 28.04.2021, 14:52 Uhr
Machte kurzen Prozess mit Maxime Moreels und trifft nun auf Superstar Viktor Axelsen: Max Weißkirchen.
Machte kurzen Prozess mit Maxime Moreels und trifft nun auf Superstar Viktor Axelsen: Max Weißkirchen. Foto: Badminton Europe/Koen Mutton

In den vergangenen Duellen mit Maxime Moreels hatte es Max Weißkirchen stets spannend gemacht, beide waren über die volle Distanz gegangen. Am Mittwoch aber, in seinem allerersten Match bei einer Badminton-Europameisterschaft überhaupt, machte der Mann von Union Lüdinghausen kurzen Prozess mit dem Belgier. Ganze 23 Minuten waren in Kiew/Ukraine vergangen, dann hatte Weißkirchen seinen Kontrahenten mit zwei Mal 21:8 aus der Halle gefegt.

„Ich war topfit, extrem motiviert und habe, denke ich, auch gut gespielt“, berichtete der Deutsche Meister nach der überraschend einseitigen Partie. Zusätzlichen Schub dürfte dem EM-Novizen die Aussicht auf ein Treffen mit Titelverteidiger Viktor Axelsen gegeben haben. Im Achtelfinale kommt es nun also zum Wiedersehen mit dem Weltranglistenzweiten. Bei der Mixed-Team-Europameisterschaft im Februar in Vantaa/Finnland unterlag Weißkirchen dem Dänen relativ deutlich. „Mal schauen, was diesmal geht“, so der Neu-Lüdinghauser.

Derweil sind Unionist Ties van der Lecq und Debora Jille im Mixed ausgeschieden. Die beiden Niederländer unterlagen den an Nummer sieben gesetzten Iren Sam und Chloe Magee mit 14:21, 21:19 und noch mal 14:21.

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