Fußball in der Kreisliga A Steinfurt
SCA-Trainer Thomas Schulten verteilt eine Drei plus für den Anfang

Ochtrup -

Beim SC Arminia Ochtrup ist seit Anfang Juli Thomas Schulten für die erste Mannschaft zuständig. In der Vorbereitung war längst nichts alles Gold, was glänzte. Trotzdem stellt der neue Coach seiner Elf ein befriedigendes Zeugnis aus. Gut bis sehr gut stuft Schulten aber die Leistung seiner Youngster ein. 

Montag, 08.08.2016, 15:08 Uhr

Neue Gesichter bei der ersten Mannschaft des SC Arminia Ochtrup (v.l.): Arne Werremeier, Janik Hannekotte, Philipp Jesewski und Trainer Thomas Schulten. Es fehlt: Jannis Theile.
Neue Gesichter bei der ersten Mannschaft des SC Arminia Ochtrup (v.l.): Arne Werremeier, Janik Hannekotte, Philipp Jesewski und Trainer Thomas Schulten. Es fehlt: Jannis Theile. Foto: Maximilian Stascheit

Der einzige echte Neue von außerhalb ist der Trainer: Thomas Schulten, 44-jähriger Salzbergener, der bis zum Ende der Halbserie 2015/16 noch beim Ligakonkurrenten Vorwärts Wettringen II arbeitete und das Steinfurter Kreisoberhaus daher schon kennt. Ansonsten bauen die Verantwortlichen beim SC Arminia Och­trup in Sachen Neuzugänge für die erste Mannschaft „nur“ auf Eigengewächse. Und die heißen: Arne Werremeier , Janik Hannekotte, Philipp Jesewski und Jannis Theile .

Dass die Youngster Potenzial haben, stellten sie in der Vorbereitung unter Beweis. Zuletzt am Sonntag bei der 1:2-Niederlage gegen den A-Jugend-Westfalenligisten FC Eintracht Rheine . „Ich war lange Zeit Jugendauswahltrainer im Kreis Emsland und habe daher auch ein Faible für junge Leute. Sie werden am Ende der Saison genügend Spielpraxis bekommen, das ist sicher. Trotzdem verfalle ich bestimmt nicht in den absoluten Jugendwahn und blase in der kommenden Runde mit einer U 21 zum großen Halali“, so Schulten. Einer, der es ihm in den vergangenen fünf Wochen angetan hat, ist Arne Werremeier, der auf mehreren Positionen einsetzbar ist. „Arne wird beim Ligastart am Sonntag in Burgsteinfurt auf jeden Fall spielen“, betont Schulten.

Obwohl die Talente aus den eigenen Reihen reichlich Pluspunkte sammeln konnten, bilden die altbekannten Kräfte weitgehend das Gerüst der Startelf. Dominik Düker überzeugte zuletzt in der Rolle des Innenverteidigers, Jan Frieling ist im defensiven Mittelfeld unverzichtbar, und über Tim Niehues oder Jannik Holtmann in der Offensive muss schon gar nicht diskutiert werden.

Obwohl Schulten viele positive Eindrücke in den ersten Wochen seines Wirkens beim neuen Verein sammelte, benotet er die Vorbereitung lediglich mit einer „Drei plus“. Engagement und Trainingsbeteiligung hätten gut gepasst, dafür würden die „teilweise katastrophalen Auftritte“ in den ersten Tests den Notendurchschnitt drücken, findet Schulten.

In der Vorsaison landeten die Arminen auf dem fünften Platz. Ein Abschneiden, das der neue Übungsleiter auch für 2016/17 für realistisch hält. „Ganz oben könnten Nordwalde, Amisia Rheine und eine Überraschungsmannschaft landen. Mal gucken, was mit Horstmar ist. Auch Burgsteinfurts Reserve traue ich etwas zu. Aber wenn einer von denen nicht will, wäre es nicht schlecht, wenn wir da sein sollten“, erklärt Gladbach-Fan Schulten, der viel über die kommunikative Schiene kommt und das Gespräch mit seinen Kickern sucht, aber seinen Standpunkt auch klar zu vertreten weiß: „Ich bin schließlich Emsländer, und die können bekanntlich stur werden.“

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