Tischtennis: Deutsche Schülerinnen und Schüler in Ochtrup
Arminia Ochtrup stößt mit Top 48-Turnier in eine neue Dimension vor

Ochtrup -

Die Tischtennis-Abteilung von Arminia Ochtrup ist dabei, sich einen Namen als Ausrichter von Großereignissen im Nachwuchsbereich zu machen. Nach der Westdeutschen Jugendmeisterschaft 2014 veranstalten die Töpferstädter im Oktober das Deutsche Top 48-Turnier der Schülerinnen und Schüler. Damit stoßen die Arminen in eine neue Dimension vor.

Mittwoch, 07.09.2016, 13:09 Uhr

2014 richtete der SC Arminia Ochtrup die Westdeutsche Jugendmeisterschaft aus. Mitte Oktober veranstalten Tischtennis-Abteilungsleiter Timo Scheipers (M.) und seine Mitstreiter ein weiteres Turnier der Extraklasse.
2014 richtete der SC Arminia Ochtrup die Westdeutsche Jugendmeisterschaft aus. Mitte Oktober veranstalten Tischtennis-Abteilungsleiter Timo Scheipers (M.) und seine Mitstreiter ein weiteres Turnier der Extraklasse. Foto: Thomas Strack

Der Tischtennis-Abteilung des SC Arminia Och­trup steht am 15. und 16. Oktober (Samstag/Sonntag) ein sportliches Großereignis ins Haus. Dann richten die Töpferstädter das Deutsche Top 48-Turnier der Schülerinnen und Schüler aus. Abteilungsleiter Timo Scheipers erläuterte im Dialog mit WN-Sportredakteur Marc Brenzel den Stand der Vorbereitungen.

Herr Scheipers, zum zweiten Mal innerhalb von knapp zwei Jahren hat der SC Arminia den Zuschlag bekommen, ein Spitzenturnier im Nachwuchsbereich auszurichten. Ist das Top 48 mit der Westdeutschen Jugend-Meisterschaft, die im Dezember 2014 in Ochtrup stattfand, zu vergleichen?

Timo Scheipers: Nein, das Top 48 hat eine viel größere Bedeutung und daher eine ganz andere Dimension. Dieses Turnier wird im Rotationsprinzip an die Verbände vergeben. Bis der Westdeutsche Tischtennisverband mal wieder an der Reihe ist, wird es also eine ganze Zeit dauern.

Wie stark ist das Teilnehmerfeld besetzt?

Scheipers: Es kommen die besten 48 Schüler und die besten 48 Schülerinnen aus Deutschland zu uns nach Ochtrup. Darunter sind Spieler, die schon für die Schüler-Nationalmannschaft aktiv waren oder an Europameisterschaften teilgenommen haben. Dabei handelt es sich um den Jahrgang 2002. Alles riesengroße Talente, für die Tischtennis neben der Schule der Lebensmittelpunkt ist. Vielleicht bekommen wir ja den Bronzemedaillengewinner im Einzel der Olympischen Spiele von 2032 zu sehen.

Können Sie Namen nennen? Gibt es einen Lokalmatador?

Scheipers: Die genauen Teilnehmerlisten müssen wir noch abwarten. Gut möglich, dass Kay Stumper antritt. Er gilt als Deutschlands größtes Nachwuchstalent. Meines Wissens haben sich keine Spieler aus unserem Bezirk für die Top 48 qualifiziert.

Warum hat der SC Arminia den Zuschlag für die Ausrichtung bekommen?

Scheipers: Sicherlich auch, weil wir bei der Organisation der Westdeutschen Jugendmeisterschaft vor zwei Jahren einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben. Zudem spricht die Infrastruktur mit zwei Hallen für uns. In der Halle I findet das Turnier statt, in der Halle II wird trainiert.

Ist es eine Ehre oder eine hohe Bürde, dass der Deutsche Tischtennisverband Ihrer Abteilung das Vertrauen schenkt, einen Wettbewerb dieser Größenordnung veranstalten zu dürfen?

Scheipers: Wir verspüren keinen Druck, sondern freuen uns darauf. Wir haben allerdings auch den Anspruch, es so perfekt wie möglich zu machen. Ich habe als Trainer lange genug unseren Nachwuchs begleitet und weiß daher, was bei welchen Turnieren gut und was nicht so gut war. Das hilft uns bei der Organisation.

So ein Anspruch deutet auf eine Menge Arbeit hin.

Scheipers: Das ist auch so. Das Top 48 ist bei uns jeden Tag ein Thema. Die Arbeit läppert sich. Aber wir sind, was das Organisatorische anbetrifft, breit aufgestellt. Die ganze Abteilung ist involviert. Es gibt diverse Aufgabenbereiche, mit denen einzelne Gruppen und Personen betraut worden sind.

Mit wie vielen Personen rechnen Sie am 15. und 16. Oktober?

Scheipers: Ich denke mal, dass wir mit den Spielern, Trainern und Betreuern auf rund 300 Leute kommen werden. Natürlich hoffen wir auf einen dem Event entsprechenden Zuschauerzuspruch. Wir rühren diesbezüglich kräftig die Werbetrommel und bieten rund um das Turnier auch ein buntes Rahmenprogramm an. Unter anderem gibt es eine große Tombola mit sehr interessanten Preisen, die auch für Nicht-Tischtennisspieler äußert attraktiv sind. Beim Top 48 vorbeizukommen, lohnt sich auf jeden Fall.

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