Generalversammlung des SC Arminia Ochtrup
Arminia Ochtrups Fußballer streben Fusion an

Ochtrup -

Die Fußballer des SC Arminia Ochtrup wollen den Verein verlassen. Darüber informierte die Abteilung unter dem Vorsitz von Peter Oeinck im Rahmen der Generalversammlung. Jetzt gilt es, die Vertragsmodalitäten für eine Ausgliederung der Abteilung abzustimmen.

Dienstag, 15.11.2016, 13:11 Uhr

Der Hauptvorstand des SC Arminia Ochtrup (v.l.): Anni Eßmann (stellvertretende Kassiererin), Claudia Fremann (Kassiererin), Hannes Flormann (stellvertretender Vorsitzender), Manfred Wiggenhorn (Geschäftsführer), Paul Schomann (Vorsitzender) und Peter Robin (stellvertretender Geschäftsführer).
Der Hauptvorstand des SC Arminia Ochtrup (v.l.): Anni Eßmann (stellvertretende Kassiererin), Claudia Fremann (Kassiererin), Hannes Flormann (stellvertretender Vorsitzender), Manfred Wiggenhorn (Geschäftsführer), Paul Schomann (Vorsitzender) und Peter Robin (stellvertretender Geschäftsführer). Foto: Marc Brenzel

Dem SC Arminia Ochtrup droht der Verlust seiner Kicker. Während der Generalversammlung des Vereins am Montagabend in der Gaststätte Bücker informierte die Fußballabteilung unter dem Vorsitz von Peter Oeinck die anwesenden Mitglieder über ihre Absicht, mit den übrigen Vereinen oder mindestens einem weiteren Verein der Stadt zu fusionieren.

Dafür ist als erster Schritt die Ausgliederung (Abspaltung) der Fußballabteilung aus dem Gesamtverein erforderlich. Laut Oeinck sei über die Modalitäten der Ausgliederung ein Vertrag zwischen Fußballabteilung und Gesamtverein zu erstellen, der dann später einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Beschluss vorgelegt werden solle. Darin sollen Punkte wie die Übertragung der angeschafften Sportgeräte, die Übertragung der Nutzungsrechte (Sportstätten) oder die Übertragung der Abteilungsfinanzen und des Abteilungsvermögens beinhaltet sein.

Am Montag hatte die Versammlung darüber zu entscheiden, ob der Gesamtverein unter dem Vorsitz von Paul Schomann die Vertragsgespräche mit den Fußballern aufnehmen kann. Bei drei Enthaltungen stimmten die Anwesenden mit großer Mehrheit dafür.

„Wir werden in naher Zukunft in die entsprechenden Gespräche einsteigen. Darüber hinaus werden die Gespräche mit den anderen Vereinen, der Stadt und möglichen Investoren fortgeführt“, erklärte Schomann. Ein Thema wäre in diesen Dialogen auch ein potenzieller Standort für einen neuen Sportplatz des Fußball-Fusionsvereins.

Der Gesamtverein SC Arminia war am Stichtag 1. Januar 2016 2253 Mitglieder stark, von denen laut Schomann mehr als die Hälfte unter 20 Jahre alt sei. 114 lizenzierte Übungsleiter kümmern sich in den zehn Abteilungen um die Aktiven. „Das sind Werte, die nicht viele andere Vereine im Kreis erreichen“, freute sich Schomann.

Kassiererin Claudia Fremann erklärte, dass so viel Ehrenamt auch mit Mitteln unterfüttert werden muss und ging zum Kassenbericht über. Den gab es ausnahmsweise in zweifacher Ausführung. Da die Arminen im vergangenen Jahr auf eine Generalversammlung verzichtet hatten, trug Fremann ihre Zahlenwerke für 2014 und 2015 vor. 2014 hätte der Verein einen leichten Überschuss von rund 9000 Euro gehabt, 2015 dafür ein Saldo von etwa 3000 Euro. Man sei gut unterwegs und finanziell gesund, so das Fazit von Fremann und Schomann.

Zu besetzen waren nach der einstimmigen Entlastung drei Posten des Hauptvorstandes. Einstimmig wurden Fremann, Manfred Wiggenhorn (Geschäftsführer) und Hannes Flormann (stellvertretender Vorsitzender) für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4437501?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35351%2F4846622%2F4846624%2F
Nachrichten-Ticker