Fußball in der Kreisliga A Steinfurt
Kappelhoff zurück in der Kampfbahn

Metelen -

Drei Jahre lang trainierte Matthias Kappelhoff den FC Matellia Metelen. Am Sonntag kehrt er mit seinem neuen Verein, dem 1. FC Norwalde, an alte Wirkungsstätte zurück. Im Gedächtnis ist ihm geblieben: „Das Stadion an der Ochtruper Straße ist eine Kampfbahn.“

Freitag, 25.11.2016, 19:11 Uhr

Sebastian Feldhues (r.) und seine Metelener müssen schon vollen Einsatz zeigen, um gegen Nordwalde für eine Überraschung infrage zu kommen.
Sebastian Feldhues (r.) und seine Metelener müssen schon vollen Einsatz zeigen, um gegen Nordwalde für eine Überraschung infrage zu kommen. Foto: Thomas Strack

Der FC Matellia Metelen ist nicht unbedingt auf Favoritenstürze spezialisiert. Ab und zu gelingt der Elf aus der Vechtegemeinde aber doch mal eine Überraschung. In der Vorsaison gewannen die Metelener auf eigener Anlage gegen den 1. FC Nordwalde mit 1:0. Daraus zieht Spielertrainer Julius Vehoff auch im Vorfeld des erneuten Aufeinandertreffens mit dem FCN seine Hoffnung.

  „Es muss schon alles passen, wenn wir einen Punkt holen wollen. Eine gute Halbzeit reicht mit Sicherheit nicht, wir müssen die ganze Zeit am Limit spielen“, schwört Vehoff seine Mannen auf einen 90-minütigen Kraftakt ein. Für die Hausherren spricht, dass sie keine Ausfälle zu verzeichnen haben. Für Vehoff ein Luxus: „Seit ich in Metelen bin, gab es das noch nie.“

  Viel kommt darauf an, wie die Metelener Offensivkräfte gegen die beste Abwehr der Liga zum Zug kommen. „Christopher Viefhues, Sebastian Feldhues und Daniel Ernsting sind immer in der Lage, Gefahr zu versprühen. Wenn die Matellia in Bestbesetzung antritt, kann sie für jede Mannschaft der Liga unangenehm werden“, betont FCN-Coach Matthias Kappelhoff, der selbst drei Jahre lang bei der Matellia das Sagen hatte.

  Aus dieser Zeit weiß er auch, dass der in der Regel tiefe Metelener Rasen eher ein Vorteil für den gastgebenden Außenseiter sein könnte. „Wir haben zuletzt nur auf Kunstrasen trainiert. Aber das darf keine Ausrede sein. Es gilt, die Bedingungen anzunehmen, die wir vorfinden. Und die sind nicht einfach. Für mich ist das Stadion an der Ochtruper Straße so etwas wie eine Kampfbahn . Da hat es niemand leicht“, erklärt Kappelhoff.

Wieder eine Rolle bei den Nordwaldern nimmt Jens Wietheger ein. Die Offensivkraft feierte beim jüngsten 3:0-Sieg gegen den FC Schwarz-Weiß Weiner ein zehnminütiges Comeback. Wie lange es für Wietheger am Sonntag reicht, wird sich zeigen.

►  Anstoß: Sonntag, 14.15 Uhr, Stadion an der Ochtruper Straße, Metelen.

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