Tischtennis: „Westdeutsche“ kommt nach Ochtrup
Der „Topausrichter“ Arminia Ochtrup verspürt keinen Druck

Ochtrup -

In knapp drei Monaten finden in Ochtrup die Westdeutschen Meisterschaften der Senioren im Tischtennis statt. Für den SC Arminia wieder ein Großereignis – aber der Verein hat ja Erfahrung damit.

Mittwoch, 25.10.2017, 16:10 Uhr

Nach dem Top-48-Turnier im vergangenen Jahr zeichnete Jürgen Ahlert (DTTB-Vizepräsident Jugend) Timo Scheipers (l.) und die Arminen mit der Prädikatsplakette „Topausrichter“ aus.
Nach dem Top-48-Turnier im vergangenen Jahr zeichnete Jürgen Ahlert (DTTB-Vizepräsident Jugend) Timo Scheipers (l.) und die Arminen mit der Prädikatsplakette „Topausrichter“ aus. Foto: Thomas Strack

In rund drei Monaten findet in Ochtrup das nächste Tischtennis-Großereignis statt. Nach den Westdeutschen Jugendmeisterschaften 2014 und dem Deutschen Top-48-Turnier der Schüler und Schülerinnen im Oktober 2016 richtet der SC Arminia am 20. und 21. Januar die Westdeutschen Meisterschaften der Senioren aus.

„Das ist uns eine besondere Freude“, versichert Abteilungsleiter Timo Scheipers , der in puncto Organisation auf die bewährten Helfer setzen kann. „Wir sind in den Planungen schon weit. Die verschiedenen Projektgruppen, die wir gebildet haben, treffen sich alle vier Wochen.“

Scheipers und Co. wissen, dass im Vorfeld noch viel Arbeit auf sie wartet. Druck machen sie sich aber keinen. Schließlich wissen sie mittlerweile, wie Turniere in dieser Größenordnung zu stemmen sind. Das ist dem Deutschen Tischtennisbund (DTTB) nicht verborgen geblieben. Er zeichnete den SCA mit der Prädikatsplakette „Topausrichter“ aus. „Das haben nicht viele Vereine vorzuweisen. Dieses Gütesiegel bescheinigt uns, dass der DTTB mit uns als Ausrichter sehr zufrieden ist“, betont Scheipers.

Beim Top-48-Turnier bestand die große Herausforderung darin, die Spieler und Delegationen aus dem gesamten Bundesgebiet in den Hotels in und um Ochtrup unterzubringen. Das dürfte bei den Westdeutschen-Seniorenmeisterschaften aufgrund der kürzeren Anreisewege wegfallen. Scheipers geht davon aus, dass das Interesse dieses Mal noch größer sein wird. Wettbewerbe für Damen und Herren seien stets von größerem Interesse als Nachwuchsturniere. Der Abteilungsleiter erwartet sowohl mehr Tischtennisinteressierte als auch mehr neu­trales Publikum auf der Tribüne. „Die Halle wird wahrscheinlich voll sein“, mutmaßt Scheipers.

Am 4. und 5. November stehen die Bezirksmeisterschaften an. Dort entscheidet sich, wer sich neben den gesetzten Akteuren für die „Westdeutschen“ qualifiziert. Gute Chancen darf sich Amin Nagm aus dem Ochtruper NRW-Liga-Kader ausrechnen, der im Vorjahr auf Bezirksebene den Titel holte. Zudem steht dem SCA als Gastgeber eine Wildcard zur Verfügung.

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