Fußball: Generalversammlung der SpVgg Langenhorst/Welbergen
Die SpVgg Langenhorst/Welbergen muss auf Kunstrasenplatz noch länger warten

Ochtrup -

Eine schlechte Nachricht, die eigentlich eine sehr gute ist, wurde den Mitgliedern der SpVgg Langenhorst/Welbergen im Verlauf der Jahreshauptversammlung mitgeteilt: Der Spatenstich zum Bau des geplanten Kunstrasenplatzes verschiebt sich. Aber das sorgte nicht für Missstimmung – ganz im Gegenteil.

Sonntag, 17.03.2019, 14:04 Uhr
Hubert Steinlage, Vanessa Fehlker, Wolfgang Vollenbröker, Verena Bethge, Michael Klapper und Christiane Münstermann wurden geehrt. Zu den Jubilaren gehören auch die am Freitag fehlenden Silke Hüging, Matthias Wessels, Hildegard und Maria Ehling, Josef Selker und Hannes Flormann.
Hubert Steinlage, Vanessa Fehlker, Wolfgang Vollenbröker, Verena Bethge, Michael Klapper und Christiane Münstermann wurden geehrt. Zu den Jubilaren gehören auch die am Freitag fehlenden Silke Hüging, Matthias Wessels, Hildegard und Maria Ehling, Josef Selker und Hannes Flormann. Foto: Irmgard Tappe

„Wir haben die Tausender-Marke geknackt“, verkündete Jens Althoff am Freitag während der Jahreshauptversammlung der SpVgg Langenhorst/Welbergen. 71 Eintritte, so der Geschäftsführer, hätten den Verein auf 1035 Mitglieder wachsen lassen. Am stärksten seien die Fußballer mit 792 Sportlern vertreten. Die Turner verzeichnen 159 und die Badmintonspieler 84 Mitglieder.

Als „wertvollen Baustein zur nachhaltigen Stärkung des Vereins“ bezeichnete Althoff den geplanten Kunstrasenplatz, für den die rechtlichen Rahmenbedingungen stehen. Doch mit dem vorgesehenen Beginn der Maßnahme Ende Mai wird es wahrscheinlich nichts mehr. Diesen Wermutstropfen, der aus finanzieller Sicht eher eine Erquickung ist, ließ der Sprecher des Arbeitskreises Botho Preuß verlauten. Denn das Kunstrasenprojekt wurde ins Förderprogramm des Dorfinnenentwicklungskonzeptes (DIEK) aufgenommen. „Das bedeutet, dass die Kommune 60 bis 65 Prozent der Kosten vom Land erstattet bekommt“, veranschaulichte Preuß die Entwicklung in Zahlen. Viel Geld angesichts des veranschlagten Kostenvolumens von 600 000 Euro. Und auch der Eigenanteil des Vereins würde sich laut Preuß um etwa 80 000 Euro verringern.

„Es wäre töricht, wenn wir auf dieses Geld verzichten würden. Und gegenüber der Kommune wäre es fahrlässig“, appellierte der Vereinsvorsitzende Alfred Holtmann an die Geduld der Mitglieder. Gleichzeitig warb er für die laufende Aktion „Patenschaften für ein Stück Kunstrasenfläche“.

Dass die SpVgg finanziell auf soliden Füßen steht, ging aus dem Bericht des Kassierers Ludger Korthues hervor. Kassenprüferin Vanessa Fehlker bescheinigte ihm eine einwandfreie Kassenführung, sodass Kassierer und Vorstand ohne Gegenstimme entlastet wurden.

Ehrungen standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Wolfgang Vollenbröker wurde bereits als Sechsjähriger Mitglied und hält dem Verein seit nunmehr 50 Jahren die Treue. Auf 40-jährige Mitgliedschaft blicken Hubert Steinlage, Hannes Flormann, Josef Selker, Maria Ehling und Hildegard Ehling zurück. Seit 25 Jahren gehören Christiane Münstermann, Verena Bethge, Vanessa Fehlker, Silke Hügung, Michael Klapper und Matthias Wessels den Schwarz-Gelben an.

Bei den Vorstandswahlen bestätigten die Mitglieder alle Kandidaten in ihren Ämtern. Dies sind: Christian Bahlinghorst (2. Vorsitzender), Jens Althoff (Geschäftsführer), Ludger Korthues (Kassierer) Verena Struck (Fußballseniorinnenobfrau) und Marcel Tolksdorf (Badmintonobmann).

Mehrheitlich beschlossen die Anwesenden, dass die Mitgliederbeiträge monatlich um einen Euro angehoben werden. Die Beitragserhöhung gilt jedoch nicht für die über 60jährigen Mitglieder.

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