Tischtennis: NRW-Liga/Oberliga
Arminia Ochtrup verzichtet auf Oberliga-Startplatz

Ochtrup -

Erst nein, zwischenzeitlich vielleicht, am Ende dann doch: Dass die Tischtennisspieler des SC Arminia Ochtrup in die Oberliga klettern könnten, beschäftigte die Abteilungsleitung und die Mannschaft in den vergangenen Wochen intensiv. Nun haben die Töpferstädter einen Schlussstrich gezogen und sich von sich aus auf eine Klasse festgelegt.

Dienstag, 04.06.2019, 10:54 Uhr aktualisiert: 05.06.2019, 12:18 Uhr
Der SCA verzichtet auf die Oberliga. Aber auch mit der NRW-Liga können Michael Hillebrandt, Mark Beuing, Amin Nagm und Nils Dinkhoff (v.l.) gut leben.
Der SCA verzichtet auf die Oberliga. Aber auch mit der NRW-Liga können Michael Hillebrandt, Mark Beuing, Amin Nagm und Nils Dinkhoff (v.l.) gut leben. Foto: Thomas Strack

„So ein Kuddelmuddel wie in diesem Jahr habe ich noch nie erlebt“, kann Timo Scheipers nur mit dem Kopf schütteln. Und dabei hat der Abteilungsleiter der Ochtruper Tischtennisabteilung schon viel mitgemacht.

Für seinen SC Arminia ging es in den vergangenen Wochen um einen Startplatz in der Oberliga. Der wurde den Töpferstädtern erst nur in Aussicht gestellt, dann aber sogar angeboten. Als Tabellendritter hätten die Ochtruper nachrücken dürfen. Der Grund: Andere Vereine hatten kein Interesse, in der fünfthöchsten Klasse zu starten und sorgten mit ihrem Verzicht für freie Plätze. Während mit dem TTC GW Bad Hamm II und dem TV Refrath die Tabellendritten der beiden anderen NRW-Ligen das Angebot des Deutschen Tischtennisbundes (DTTB) annahmen, lehnten die Arminen ab.

„Bis spätestens zum 5. Juni – also Mittwoch – sollten wir Stellung beziehen. Das haben wir gemacht“, erklärt Scheipers. „Nach einem Hin und Her haben wir uns aber gegen die Ober- und für die NRW-Liga entschieden.“

Der Abteilungsleiter führt dafür in erster Linie sportliche Gründe an. „Nach der zuletzt erfolgreichen Saison in der NRW-Liga hätten wir uns eine Etage höher wieder an das Verlieren gewöhnen müssen“, ist Scheipers davon überzeugt, dass es ohne einen starken Neuzugang sehr schwer geworden wäre.

Den hätten die Arminen auch verpflichten können, doch es fehlte die Planungssicherheit. „Wir hatten schon die Zusage von einem Toptalent. Das wäre aber nur zu uns gekommen, wenn wir in der Oberliga gespielt hätten. Doch zum damaligen Zeitpunkt konnte uns der Verband einen Startplatz nicht garantieren. So wechselt der Junge jetzt zu einem Regionalligisten.“

Die Rückkehr in die Oberliga ist für Scheipers aber nicht aufgehoben, sondern nur verschoben: „Wenn es sportlich läuft und alles vom Personal her passen sollte, wollen wir hoch.“

Einen Neuzugang haben die Ochtruper für die Verbandsliga-Reserve verpflichtet. Dabei handelt es sich um Felix Ostermann, der für den TTC Detmold/Jerxen schon in der Regionalliga an den Platten stand.

„Ich kenne Felix aus meiner münsteraner Trainingsgruppe. Das ist ein richtig, richtig Guter, der von den TTR-Werten eigentlich in unsere Erste gehört. Aber aufgrund seines Trainingsrückstandes hat er darum gebeten, in der Zweiten aufgestellt zu werden“, begründet Scheipers.

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