Reiten: Ochtruper Reitertage
Hendrik Zurich gelingt Titelverteidigung der ganz besonderen Art

Ochtrup -

Das erste S-Springen im Rahmen der Ochtruper Reitertage hat ein Lokalmatador gewonnen. Hendrik Zurich und seine Caya waren von keinem der anderen 45 Paare zu schlagen. Für den Titelverteidiger kam es sogar noch besser. Und beinahe wäre es sogar viel, viel besser gekommen . . .

Freitag, 14.06.2019, 21:16 Uhr aktualisiert: 16.06.2019, 19:34 Uhr
Direkt nach der Schlepppause jagten Hendrik Zurich und seine Caja durch den Parcours. Ihre famose Vorstellung wurde mit dem Sieg belohnt.
Direkt nach der Schlepppause jagten Hendrik Zurich und seine Caja durch den Parcours. Ihre famose Vorstellung wurde mit dem Sieg belohnt. Foto: Thomas Strack

Ein doppeltes Ausrufezeichen hat Hendrik Zurich am Freitagabend gesetzt. Dem Ochtruper gelang beim ersten S*-Springen der Reitertage am Kreuzweg ein Doppelerfolg. Mit Caja blieb Zurich in 56.00 Sekunden fehlerfrei, mit Diarada holte er sich in 57.72 Sekunden Silber. Beinahe hätte der Reiter vom LZRFV Gronau sogar einen Dreifachtriumph gefeiert. Denn wenn ihm und Arcordia nicht am letzten Sprung ein Abwurf unterlaufen wäre, hätte diese Zeit (58.39) auch für den dritten Platz gereicht.

„Ich fahre immer wieder gerne zu diesem Turnier. Das ist für mich etwas ganz Besonderes“, erklärte der Titelverteidiger, der im Vorjahr auf Aurelia die Goldene Schleife in Empfang genommen hatte.

Hendrik Zurich gewinnt das erste S-Springen der Ochtruper Reitertage

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  • Heindrik Zurich (LZRFV Gronau, 2.v.l.) und Thomas Holz (RFV Greven, 2.v.r.) gewinnen je eine Abteilung beim Zwei-Phasen-M-Springen während der Ochtruper Reitertage am 14. Juni 2019.

    Foto: Thomas Strack
  • Das erste S-Springen lockte zahlreiche Pferdefreunde an.

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  • Aber zuvor stand am Freitagabend etwas anderes auf dem Programm:

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  • Die Vorführung der jungen Voltgierer.

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  • Die legten mit viel Schwung los.

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  • Und zeigten auf dem Rücken der Pferde einen sicheren Stand.

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  • Dann ging es mit der schweren Prüfung weiter: Als Erster startete Thomas Holz (Greven), der diesmal nicht in die Platzierung sprang,

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  • Jennifer Borgmann aus Kirchhellen und Boss kassierten einen Strafpunkt aufgrund der Zeitüberschreitung.

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  • Die Ochtruper Reitinteressierten bekamen jede Menge geboten.

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  • Aus Altenberge waren Gritt Schulze Wierling und American‘s Abbygale angereist.

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  • Tobias Woltering und Cardoro vertraten die Farben des gastgebenden RFV Ochtrup.

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  • Dem Duo galt ein besonderes Interesse.

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  • Vera Schilling vom ZRFV Altenberge hatte Casys Shadow gesattelt.

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  • Der Laerer Stephan Gerdener auf Feeeriek.

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  • Platz drei ging an den Niederländer Nuri Dijks und seinen Addison.

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  • Besser war nur Hendrik Zurich, der sich mit Arcordia beinahe noch die dritte Medaille gesichert hätte.

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  • So blieb es bei einem Doppelsieg mit Diarada . . .

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  • . . . und Caya.

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  • Das lässt den in Ochtrup groß gewordenen Zurich für den Großen Preis am Sonntag hoffen.

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Elf Hindernisse mussten die 46 Paare überspringen, davon einige, die es in sich hatten. Trotzdem: 15 Starter, also fast ein Drittel, blieben fehlerfrei. Zwei weitere Duos bekamen lediglich einen Strafpunkt, weil sie die vorgegebene Zeit von 70 Sekunden überschritten hatten.

Die Top Ten waren am Freitag im Preis der Firma Stahlbau Woltering sehr international besetzt. Dritter wurde der Niederländer Nuri Dijks auf Addison, der für den RV St. Georg Münster startende Ire Jonathan Gordon wurde mit Sunny Fünfter. Zudem reihte sich der Schweizer Michael Baumgartner (ZRFV Legden) mit zwei Pferden auf den Rängen acht und zehn ein.

Das hohe Niveau der Prüfung war unter anderem auf die Bodenverhältnisse zurückzuführen, die Reiter und Trainer als sehr gut bezeichneten.

Für Hendrik Zurich stand nach dem Doppelsieg endgültig fest, dass er auch am Sonntag im Großen Preis der Volksbank ganz oben angreifen will. „Ich habe drei gute, schnelle, aber auch vorsichtige Pferde, mit denen es gerade läuft.“

Mit Tobias Woltering stellte sich ein weiterer Ochtruper der Konkurrenz. Bei einem vielversprechenden Ritt verpassten er und Cardoro (acht Jahre) nur ganz knapp eine makellose Runde und damit eine Platzierung.

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