Reiten: Die Metelener Reitertage
Viel Reitsport-Klasse auf Metelens „heiligem Rasen“

Metelen -

In der Metelener Heide kommen die Freunde des Pferdesports von Freitag bis Sonntag wieder voll auf ihre Kosten. Der gastgebende ZRFV richtet seine Reitertage aus, die sportlich gesehen aus 33 Prüfungen bestehen. Darunter drei Springen auf S-Niveau: Eines ist richtig schwer, richtig attraktiv und richtig hoch dotiert.

Mittwoch, 03.07.2019, 13:00 Uhr aktualisiert: 04.07.2019, 13:39 Uhr
Im Vorjahr gewann der Legdener Elmar Vinkelau im Sattel von Montenda den Großen Preis von Metelen. Das S**-Springen mit Stechen ist mit 4000 Euro dotiert.
Im Vorjahr gewann der Legdener Elmar Vinkelau im Sattel von Montenda den Großen Preis von Metelen. Das S**-Springen mit Stechen ist mit 4000 Euro dotiert. Foto: Thomas Strack

Auf dem „heiligen Rasen von Metelen“ werden am Freitag die Reitertage eröffnet. Bis zum Sonntag sind in 33 Konkurrenzen Schleifen zu gewinnen – unter anderem gleich drei Mal auf S-Niveau.

Qualitativ ist der Wettbewerb wieder ganz weit oben anzusiedeln. Drei schwere Prüfungen gibt es schließlich nicht bei jedem Turnier. Bei der ersten am Samstagabend handelt es sich um ein S*-Springen mit Siegerrunde. Das zweite S*-Springen am Sonntagmittag leitet sozusagen den Großen Preis von Metelen am Nachmittag ein – ein Springen mit zwei Sternchen, das mit Stechen ausgeschrieben und mit 4000 Euro dotiert ist. Um 15.30 Uhr wird der Parcours für das erste Paar freigegeben.

„Das kann sich sehen lassen“, findet Ludger Palster, Geschäftsführer des ZRFV. Ein derart attraktiver Wettbewerb lockt auch starke Reiter an. Elmar Vinkelau, der im Vorjahr auf Montenda triumphierte, hat wieder gemeldet. Dazu gesellen sich so exzellente Sportler wie Hendrik Zurich, Thomas Holz, Frank und Markus Merschformann, Stephan Gerdener, Kanako Ito oder Atsushi Sakata.

In der Spitze wartet der Verein aus der Vechtegemeinde mit viel Klasse auf, dafür müssen Abstriche in der Breite gemacht werden. „Die Startfelder in den Jungpferdeprüfungen und beim Nachwuchs sind überraschend klein. Das scheint zum einen ein allgemeiner Trend in Westfalen zu sein, zum anderen mag das an unserem Rasen liegen. Rasen ist bei vielen Reitern nicht mehr so populär. Dabei haben wir beste Bedingungen. Auch das Wetter soll mitspielen“, sagt Palster.

Im Dressurbereich stocken die Metelener hingegen auf. Aufgrund der großen Nachfrage wird in diesem Jahr sogar eine M*-Prüfung (Sonntag, 15 Uhr) angeboten.

Attraktiv und unterhaltsam dürfte am Samstag (15.30 Uhr) auch der Mannschaftswettbewerb sein. Eine Equipe setzt sich aus vier Reitern zusammen, die in jeweils vier Parcours mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen (E, A*, L und M*) gehen.

Am Freitag sind in der Metelener Heide traditionell die jungen Pferde an der Reihe. Sportlich besonders reizvoll dürfte das M**-Youngsterspringen für sechs- und siebenjährige Pferde sein, das für 16 Uhr angesetzt ist.

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