Reiten: Die Metelener Reitertage
Hendrik Zurich mal wieder vorne

Metelen -

Für Hendrik Zurich ist das Zählwerk am Samstagabend vorrübergehend bei 22 Siegen auf den letzten fünf Turnieren stehen geblieben. Bei den Metelener Reitertagen gewann der Ochtruper das S*-Springen mit Siegerrunde. Mit Caya legte er im zweiten Umlauf fast schon eine Fabelzeit hin.

Samstag, 06.07.2019, 20:20 Uhr aktualisiert: 07.07.2019, 17:56 Uhr
Hendrik Zurich und seine Caya blieben in der Siegerrunde des S*-Springens am Samstagabend über sechs Sekunden schneller als das zweitplatzierte Paar.
Hendrik Zurich und seine Caya waren in der Siegerrunde des S*-Springens am Samstagabend mehr als sechs Sekunden schneller als das zweitplatzierte Paar. Foto: Marc Brenzel

Die sportliche Klasse eines Turniers liest sich auch an der Zahl der S-Springen ab. Die Reitertage in Metelen warteten mit drei Prüfungen dieser Kategorie auf. Dem Großen Preis am Sonntag vorgeschaltet war unter anderem das S* mit Siegerrunde am Samstagabend, bei dem ein „Serientäter“ in den Mittelpunkt sprang – Hendrik Zurich.

Für den Ochtruper blieb das Zählwerk am Samstag bei 22 ersten Plätzen auf den vergangenen fünf Turnieren stehen. „Es läuft momentan, so darf es gerne weitergehen“, freute sich der Töpferstädter.

Die Metelener Reitertage warten mit drei S-Springen auf

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  • Elmar Vinkelau (ZRFV Legden) auf Montenda gewannen 2018 den Großen Preis von Metelen. Im S*-Springen mit Siegerrunde am Samstagabend ging das paar leer aus.

    Foto: Marc Brenzel
  • Lars Schulze-Wierling und Sorento vertraten den ZRFV Altenberge.

    Foto: Marc Brenzel
  • Manjun Kwon (RFV Greven) verpasste trotz eines Null-Fehlerritts die Siegerrunde. Der südkoreanische Teilnehmer an den jüngsten Weltreiterspielen belegte auf Taylormade Cash is King Platz sieben.

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  • Ebenfalls aus Asien, ebenfalls für Greven startend: Der Japaner Atsushi Sakata wurde auf Casarinjo Sechster. Im Vorjahr hatte er sich den Sieg in dieser Prüfung noch mit Thomas Holz geteilt, der diesmal auf Rang fünf abschloss.

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  • Hans-Thorben Rüder (Fehmarnscher Ringgreiterverein) wurde auf Dakota Vierter.

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  • Die starke Amazone Katrin Ullrich aus Kirchhellen sicherte sich im Sattel von Lody die Bronzemedaille.

    Foto: Marc Brenzel
  • Silber gab es für Markus Merschformann (RV Osterwick) und Cornet‘s Cambrigde.

    Foto: Marc Brenzel
  • Hendrik Zurich sprang auf Caya seinen fünften S-Sieg in kurzer Folge ein.

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  • Dazu gratulierte Richter Herbert Schmerling.

    Foto: Marc Brenzel
  • Alfons Nienkötter (Vorsitzender des ZRFV Metelen, l.) schloss sich mit seinen Glückwünschen an.

    Foto: Marc Brenzel
  • Rainer Isermann und Melanie Pierzina vom ZRFV Metelen fachsimpeln vor dem ersten S*-Springen am Sonntag.

    Foto: Marc Brenzel
  • Der Brite Henry Cohen (RUFV St. Georg Georgsmarienhütte) auf Quintessa wird Dritter.

    Foto: Marc Brenzel
  • Hendrik Zurich (LZRFV Gronau) auf Acordia springen auf Platz zwei.

    Foto: Marc Brenzel
  • So schnell und gründlich wie der Osterwicker Markus Merschformann und der elfjährige Lifestyle war aber keiner.

    Foto: Marc Brenzel
  • Dafür gab es zurecht den Siegerpreis.

    Foto: Marc Brenzel

Auch der kurz vor der Prüfung einsetzende Regen hielt Zurich und sein Pferd Caya nicht davon ab, zwei schnelle Nullerrunden hinzulegen. Mit seinen 33.13 Sekunden blieb Zurich im zweiten Umlauf sogar mehr als sechs Sekunden schneller als der Zweitplatzierte Osterwicker Markus Merschformann , der Cornet‘s Cambrige gesattelt hatte. Auf dem Bronze-Rang landete die starke Amazone Katrin Ullrich vom RFV Kirchhellen, die mit Lody in den Parcours gegangen war. „Der Regen hat uns nichts ausgemacht, denn der Platz befindet sich in einem sehr guten Zustand“, verteilte Zurich nach der Preisübergabe ein Lob an den Veranstalter.

Im ersten S*-Springen des Sonntags drehte Merschformann den Spieß um. Auf dem elfjährigen Lifestyle verwies der Osterwicker Zurich auf den zweiten Platz. 55.61 Sekunden benötigte Merschformann für den Ritt durch den elfteiligen Hinderniswald mit seinen zwei Kombinationen. Das gelang keinem der übrigen 24 Bewerber so schnell und gründlich. Zurich und Acordia trennte nur ein Wimpernschlag (55.91) von einem zweiten S-Erfolg in der Metelener Heide.

„Ich war in einem guten Rhythmus und habe ein schnelles Pferd. Bereits am Samstagabend waren wir prima unterwegs, leider ist uns da ein Fehler unterlaufen“, fasste der Sieger seine Eindrücke zusammen.

Hinter Merschformann und Zurich sprang ein Niedersachse auf den dritten Podestplatz: Henry Cohen aus Georgsmarienhütte und seine Quintessa. 58.74 Sekunden standen für das Duo auf der Anzeigetafel. Auf den weiteren Rängen folgten der Japaner Atsushi Sakata (auf Berith), erneut Zurich (auf All Music) und der Italiener Lorenzo Argentano (auf Dakota Blue Girl).

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