Fußball: Jugend-Kreispokalendspiele in Hauenhorst
Ochtruper Mädchen finden „El Dorado“ – Borghorster Jungen kämpfen leidenschaftlich

Kreis Steinfurt -

Im Hauenhorster Waldparkstadion wurden die Kreispokalsieger 2019/20 ermittelt. Neun Pokale gab es zu vergeben, von denen zwei an den FSV Ochtrup gingen. Trotz großem Kampf mussten sich die B-Juniorinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen und die D-Junioren der JSG Borghorst/Wilmsberg mit Finalniederlagen abfinden – und das auf ganz spannende Art und Weise.

Freitag, 04.10.2019, 12:10 Uhr aktualisiert: 04.10.2019, 12:18 Uhr
Pokalsieger 2019/20: Die D-Mädchen des FSV Ochtrup entschieden ein extrem spannendes Finale gegen Borussia Emsdetten mit 5:4 nach Achtmeterschießen für sich.
Pokalsieger 2019/20: Die D-Mädchen des FSV Ochtrup entschieden ein extrem spannendes Finale gegen Borussia Emsdetten mit 5:4 nach Achtmeterschießen für sich. Foto: Marc Brenzel

In Hauenhorst fanden am Donnerstag die neun Jugend-Pokalendspiele des Fußballkreises Steinfurt statt. Dabei erwies sich das dortige Waldparkstadion als ein „ El Dorado “ für den FSV Ochtrup, denn beide Mädchenteams nahmen die zu vergebenen „Silberpötte“ mit nach Hause. Mit Niederlagen mussten sich sowohl die D-Junioren der JSG Borghorst/Wilmsberg als auch die B-Juniorinnen der SpVgg Langenhorst/Welbergen abfinden.

D-Juniorinnen: FSV Ochtrup - Borussia Emsdetten 2:2, 3:2 n. 8-Meterschießen

Die Partie entwickelte sich wie von FSV-Trainer Marc Feldmann vorausgesagt von Beginn an zu einem Duell auf Augenhöhe. Die Borussen verzeichneten im ersten Abschnitt mehr Abschlüsse, aber schon da deutete sich an, dass Ochtrups Torhüterin Lea Berning eine entscheidende Rolle spielen sollte.

Nach torloser erste Halbzeit ging es in Hälfte zwei rund: Finja-Sophie Heiser erzielte das 1:0 für den FSV (38.), Anncharlotte Hampel glich aus (45.). Doch nur eine Minute später markierte Anna Bierbaum das 2:1 für Ochtrup. Lange hatte dieses Ergebnis keinen Bestand, denn Anni Wolters markierte das 2:2 (48.).

Die Kreispokal-Endspiele der Steinfurter Fußballjugend in Hauenhorst

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In der Folgezeit taten die Borussen ein bisschen mehr für das Spiel, die dickste Chance zur Entscheidung vergab aber Ochtrups Bierbaum. „Das war eigentlich so was wie der Matchball“, stöhnte Feldmann.

Der FSV-Nachwuchs hatte im Vorfeld kein Achtmeterschießen trainiert, was auch deutlich sichtbar wurde. Zwei Versuche wurden reingezittert (Bierbaum, Luisa Reehuis), zwei verschossen. Lediglich Torhüterin Berning blieb souverän und verwandelte. Zudem entschärfte sie einen Schuss. Und weil die Borussen auch noch zwei Bälle über die Latte knallten, ging der Cup in die Töpferstadt.

D-Junioren: JSG Borghorst/Wilmsberg - SuS Neuenkirchen 0:2

In einem richtig guten U-13-Finale zog der Kreisliga-Spitzenreiter gegen den Bezirksligisten den Kürzeren. Vielleicht hätte die Partie einen anderen Ausgang genommen, hätten die Borghorster im ersten Abschnitt ihre Chancen (Mete Filiz, Jaron Schlieckman) genutzt. „Nicht zu vergessen der Hundertprozenter kurz nach dem Wechsel“, spielte Trainer Thomas Schmitz auf die Riesenchance von Malek Gül an.

Die zweite Halbzeit ging aber eindeutig an die Neuenkirchener, die mehr drückten und so zu einigen guten Gelegenheiten kamen. Zwei davon nutzte Piet Dirkes (49./51.), um seine Farben zum Pokalsieg zu schießen.

„Das ist kein Beinbruch. Für uns ist das Punktspiel am Wochenende gegen Nordwalde wichtiger“, so Schmitz.

C-Juniorinnen: FSV Och­trup - SF Gellendorf 2:0

Alina Pinkawa hieß die Matchwinnerin im Finale der C-Mädchen. Die FSV-Angreiferin erzielte einen Doppelpack (10./15.) und hatte damit einen maßgeblichen Anteil am Erfolg der Rot-Schwarzen. Beide Treffer leiteten die Ochtruperinnen mit ihrem schnellen Umschaltspiel ein. Beim 1:0 leistete Luisa Holtmann die Vorarbeit, beim 2:0 Hannah Reehuis.

Nach der Anfangsviertelstunde ebbten die Offensivbemühungen der Töpferstädterinnen ein wenig ab, das Heft gaben sie aber nie aus der Hand. Die Gellendorfer Talente wollten zwar, fanden aber keine Lösungen für die Aufgaben, die ihnen die FSV-Deckung stellte.

Dieser Trend setzte sich im zweiten Abschnitt fort, und so verwaltete der Ochtruper Nachwuchs gekonnt seinen Vorsprung.

„Beide Teams haben einen super Kampf geboten, aber letztlich sind unsere Konzepte besser aufgegangen“, bilanzierten die FSV-Trainer Gregor Flaßkamp und Peter Holtmann.

B-Juniorinnen: SpVgg Langenhorst/Welbergen - Borussia Emsdetten 0:0, 3:4 n.E.

Die Neuauflage des Vorjahresfinales war nichts für Fußball-Feinschmecker. Gelungene Spielzüge und technische Raffinesse gab es kaum zu sehen, stattdessen viele Zweikämpfe und technische Ungenauigkeiten.

Die SpVgg positionierte sich etwas tiefer – wohl auch, weil eine etatmäßige Torfrau fehlte und mit Antonio Berkenhahn eine Mittelfeldspielerin zwischen den Pfosten stand.

Erst Mitte der ersten Hälfte begannen beide Seiten damit, sich ein wenig von ihren taktischen Fesseln zu befreien. Das gelang den Borussen etwas besser, doch gegen die resolut verteidigenden Ochtruper Mädchen gab es nicht viel zu holen.

Im zweiten Durchgang änderte sich wenig: Emsdetten hatte mehr Ballbesitz, aber der Gegner hatte in seiner Hälfte ein schwer durchdringbares Netz aufgespannt. Beinahe hätten die Ochtruper in der Schlussphase noch den Lucky Punch gesetzt: Erst rollte der Heber von Francis Brinkschmidt knapp am Pfosten vorbei, ein wenig später wurde Clara Homölle erst im allerletzten Moment von einer Grätsche der Emsdettener Abwehrchefin Joke Borgmann gestoppt.

Im darauffolgenden Elfmeterschießen verzeichnete der Titelverteidiger zwei Fehlversuche, die Borussia nur einen – und so wechselte der Kreispokal seinen Besitzer.

„Elfmeterschießen ist ja immer eine Glückssache. Ich finde, wir haben ein kämpferisches starkes Spiel gezeigt“, kommentierte SpVgg-Coach Peter Engel.

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