Fußball: Kreisliga B Steinfurt
Matellia Metelen verliert Spitzenspiel gegen die SF Gellendorf

Metelen -

Viel gemacht und getan, aber nix dafür bekommen. Dieser traurigen Wahrheit mussten sich am Sonntag die B-Liga-Fußballer von Matellia Metelen stellen. Sie verloren das Spitzenspiel gegen die SF Gellendorf trotz früher Führung am Ende noch mit 1:3 (1:1).

Sonntag, 27.10.2019, 19:22 Uhr
Metelens Lennart Van De Velde (r.) brachte seine Mannschaft in Führung, verschuldete aber auch das 1:2 kurz nach dem Wiederanpfiff.
Metelens Lennart Van De Velde (r.) brachte seine Mannschaft in Führung, verschuldete aber auch das 1:2 kurz nach dem Wiederanpfiff. Foto: Thomas Strack

Der FC Matellia Metelen hat das Spitzenspiel in der Kreisliga B verloren. Im eigenen Stadion unterlag die Elf aus der Vechtegemeinde am Sonntag den Sportfreunden Gellendorf mit 1:3 (1:1).

Die Hausherren lieferten in der ersten Halbzeit eine laut Trainer Thomas Dauwe sehr gute Leistung ab. Zwar brannten sie kein Offensivfeuerwerk ab, doch mit ihrem engagierten Auftreten machten sie dem verlustpunktfreien Gegner das Leben richtig schwer. Den Lohn gab es nach einer Viertelstunde. Christopher Viefhues wurde im Sechzehner gefoult, was Schiedsrichter Dennis Hagen in die Pfeife blasen ließ. Der Strafstoß war dann eine Angelegenheit für Lennart Van De Velde, der sicher verwandelte.

Bis zur 39. Minute lief vieles nach den Vorstellungen der Hausherren, ehe Gellendorfs Marcel Bernhardt zur Tat schritt. Einen Freistoß aus gut und gerne 35 Metern knallte er unhaltbar für Sven Tolksdorf in die Maschen. „Von 1000 Versuchen trifft der den Ball nur einmal so wie heute. Trotzdem sehenswert“, lobte auch Dauwe.

Weniger attraktiv war das Gellendorfer 2:1 acht Minuten nach dem Wiederbeginn: Eine richtig lahme Ecke von Ibrahim Polat segelte auf den ersten Pfosten, wo Lennart Van De Velde über der Ball trat und so den Weg in Netz freimachte.

Die Metelener investierten viele Körner, doch auf dem seifigen Platz und gegen die kompakt verteidigenden Sportfreunde fiel ihnen offensiv nicht das Meiste ein. Die Gellendorfer setzten in der 72. Minute den entscheidenden Schlag: Philipp Brüning verursachte im Zweikampf mit Ivo Rios Viera einen Strafstoß, den Bernhardt vollstreckte.

„Ich möchte meiner jungen Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Sie hat viel investiert. Und wenn dann trotzdem so ein Ergebnis wie heute herum kommt, dann ist das eben so. Ich fande uns nicht schlechter“, zog Dauwe sein Fazit. Für ihn und seine Truppe geht es am Sonntag (3. November) mit der Partie in Bilk weiter,

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