Jugendfußball: D-Mädchen-Hallenkreismeisterschaft
Die D-Mädchen des FSV Ochtrup machen das Double perfekt

Ochtrup -

Der FSV Ochtrup hat einen tollen D-Mädchen-Jahrgang. Nach dem Gewinn des Kreispokals bewiesen die Töpferstädterinnen auch bei der Hallenkreismeisterschaft ihr Können. In sechs Spielen blieben sie ohne Niederlage – und das obwohl eine gelernte Torhüterin fehlte.

Sonntag, 29.12.2019, 15:30 Uhr aktualisiert: 29.12.2019, 19:48 Uhr
Die D-Juniorinnen des FSV Ochtrup haben die Hallenkreismeisterschaft gewonnen. In den sechs Turnierspielen blieb die Mannschaft aus der Töpferstadt ohne Niederlage.
Die D-Juniorinnen des FSV Ochtrup haben die Hallenkreismeisterschaft gewonnen. In den sechs Turnierspielen blieb die Mannschaft aus der Töpferstadt ohne Niederlage. Foto: Marc Brenzel

Nach dem Gewinn des Kreispokals Anfang Oktober haben die D-Jugend-Fußballerinnen des FSV Ochtrup ihren zweiten Titel in der laufenden Saison eingefahren: Bei der Hallenkreismeisterschaft setzten sich die Rot-Schwarzen am Sonntag vor Borussia Emsdetten und der gastgebenden SpVgg Langenhorst/Welbergen durch.

Der Nachwuchs des FSV musste dabei ohne seine etatmäßige Torhüterin Lea Berning auskommen. „Dass sie fehlen würde, wussten wir schon einige Zeit. Daher haben wir im November damit begonnen, immer mal eine andere Feldspielerin zwischen den Pfosten auszuprobieren. Wir mussten ja schließlich vorbereitet sein“, erklärte Trainer Marc Feldhues. Am Ende kristallisierte sich heraus, dass seine Tochter Wiebke den Job bekommt. Und diesen erledigte sie sehr gut.

Die D-Jugend-Fußballerinnen des FSV Ochtrup werden Hallenkreismeister

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Die Ochtruperinnen hatten sich gewissenhaft mit zwei Einheiten pro Woche auf den Wettbewerb vorbereitet. Das zahlte sich aus, denn im Turnierverlauf blieben sie ohne Niederlage. Lediglich gegen die JSG St. Arnold/Hauenhorst wurden die Punkte geteilt (3:3). Gegen den späteren Vizemeister aus Emsdetten gab es einen knappen 2:1-Erfolg. „Schade, da hatten wir ein bisschen Pech. Aber so ist das eben im Fußball. Glückwunsch an den FSV. Wir sind trotzdem sehr gut zufrieden, denn wir hatten viele Spielerinnen aus dem jüngeren Jahrgang dabei“, kommentierte Borussen-Coach Matthias Benker.

Dessen Elf hätte sich in der letzten Runde noch auf Platz eins vorarbeiten können. Voraussetzung: ein eigener Sieg gegen den FC Schwarz-Weiß Weiner und ein Unentschieden der Ochtruperinnen gegen die SpVgg Langenhorst/Welbergen. Aber diesen Gefallen tat ihnen der Rivale nicht: Der FSV entschied das Derby dank eines Treffers von Pia Eschhues mit 1:0 für sich.

Spielführerin Eschhues trug sich insgesamt sieben Mal in die Torschützenliste ein. Die übrigen Treffer verteilten sich auf Luisa Reehuis (6), Anna Bierbaum (2), Mareike Viefhues und Yasemin Mohammadi (beide 1).

Auf Talentsichtung befanden sich am Sonntag die beiden Stützpunkttrainer Judith Finke und Johannes Müller. „Das spielerische Niveau hatte heute ein wenig Luft nach oben. Trotzdem: Wir haben ein paar Spielerinnen gesehen, die wir im Nachgang genauer beobachten werden“, erklärte Müller im Hinblick auf die Westfalenmeisterschaft Ende Januar.

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