Handball: Bezirksliga Münsterland
Arminia Ochtrup verliert Spitzenspiel bei SW Havixbeck

Ochtrup -

Es hat nicht sollen sein: Mit 18:28 haben Arminia Ochtrups Handballer das Bezirksliga-Spitzenspiel beim SW Havixbeck verloren. Die Gäste scheiterten dabei vor allem an ihre schwachen Wurfausbeute. Ein Grund dafür war das Harz. Durch die Niederlage sind die Töpferstädter erstmal aus den Aufstiegsplätzen gefallen.

Sonntag, 12.01.2020, 20:12 Uhr aktualisiert: 12.01.2020, 20:14 Uhr
Kreisläufer Gerrit Thiemann (l.) ging zwar angeschlagen in die Partie, war aber nicht nur aufgrund seiner sechs Tore einer der besten Arminen.
Kreisläufer Gerrit Thiemann (l.) ging zwar angeschlagen in die Partie, war aber nicht nur aufgrund seiner sechs Tore einer der besten Arminen. Foto: Marco Steinbrenner

Das Gipfeltreffen in der Handball-Bezirksliga wurde für den SC Arminia Ochtrup zu einem Reinfall. Beim Spitzenreiter SW Havixbeck kassierten die Töpferstädter am Sonntagabend eine 18:28-Niederlage und verloren dadurch auch noch Platz zwei an den SC Everswinkel.

Die erste Viertelstunde gestaltete sich sehr ausgeglichen (7:6). Danach schalteten die Havixbecker einen Gang hoch und erspielten sich eine 13:9-Pausenführung. Da Torhüter und Abwehr einen wirklich ordentlichen Job machten, gingen die Gäste mit Zuversicht in die Kabine.

In der 35. Minute war der Anschluss wieder hergestellt (12:13). Was sich allerdings immer negativer bemerkbar machte, das war die schwache Torausbeute. Zu oft verloren die Arminen vorne den Ball, was zu leichten SW-Treffern über den Tempogegenstoß führte. „Wir hatten große Probleme mit dem Harz. Vor allem Max Oelerich, der nur drei Mal getroffen hat. Das ist für seine Verhältnisse nichts“, begründete Co-Trainer Manfred Wiggenhorn die vielen Fehler im Angriff.

Die Gastgeber zeigten sich konsequenter und lagen in der 50. Minute mit 19:16 vorne. Ahlers entschloss sich relativ früh, offensiver zu ­decken. Das brachte aber nicht die erhoffte Wirkung. Vielmehr boten sich den Schwarz-Weißen die Räume, um sich innerhalb von fünf Zeigerumdrehungen auf 24:16 abzusetzen. Damit war die Partie vorentschieden und hatte in den Havixbeckern ihren Sieger.

„Die haben verdient gewonnen. Ganz einfach, weil die ihre Chancen besser genutzt haben als wir. Das ist im Endeffekt schon die ganze Geschichte“, fasste Ahlers seine Eindrücke zusammen.

Manni Wiggenhorn gab sich direkt nach der Schlusssirene kämpferisch: „Noch ist nichts verloren. Die meisten Mannschaften von oben müssen ja noch zu uns.“ Erstmal kommt jedoch zum Hinrundenabschluss am Samstag (18. Januar) der Tabellenachte SG Sendenhorst nach Ochtrup.

Tore: Thiemann (6), M. Oelerich, Steenweg (beide 3), Wiggenhorn, Noori (beide 2), L. Oelerich und Woltering (beide 1).

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