Fußball: Kreisliga B Steinfurt
Matellia Metelen: Aus Jungen sind Männer geworden

Metelen -

Die Halbjahresbilanz der B-Liga-Fußballer des FC Matellia Metelen fällt sehr gut aus. Trainer Thomas Dauwe schwärmt von seinem Team und dem ganzen Drumherum. Die prima Stimmung wird eigentlich nur von einer anderen Mannschaft getrübt, die die Rolle des Spielverderbers eingenommen hat.

Dienstag, 14.01.2020, 12:52 Uhr
Jona Löckner (l.) ist einer der vielen jungen Kicker, auf die die Metelener setzen.
Jona Löckner (l.) ist einer der vielen jungen Kicker, auf die die Metelener setzen. Foto: Thomas Strack

Als Tabellenerster der B-Liga sind Matellia Metelens Fußballer in die Winterpause gegangen. Darauf legt Trainer Thomas Dauwe , wohlwissend, dass die einen Punkt schlechteren Gellendorfer zwei Spiele weniger auf dem Buckel haben, großen Wert. „Die müssen die erstmal gewinnen“, stellt der Coach klar, noch sind wir vorne.“

15 Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage – was die Matellia in dieser Saison geleistet hat, ist mehr als vorzeigbar. „In jeder anderen Liga könnte es sich eine Mannschaft mit so einer Bilanz ganz oben bequem machen – und zwar alleine“, betont Dauwe. Nur in der B-Liga ist das dieses Jahr anders, denn das Überteam aus Gellendorf fährt verlustpunktfrei im imaginären Gelben Trikot. „Das ist schon eine Ausnahmetruppe“, erkennt Dauwe an.

Aber anders als der Konkurrent, der sich mit zahlreichen Externen verstärkt hat, setzten die Metelener auf die eigenen Jungs. „Unser Konzept ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt“, betont Dauwe, der in der Regel immer vier, fünf Leute in der Startformation hat, die Anfang 20 oder jünger sind. „Meine Marienkäfergruppe aus der Kita“, ulkt der Coach. Aber aus den Jungen sind schnell Männer geworden. „Die sind von ihrem Auftreten schon sehr weit und übernehmen auch auf dem Feld Verantwortung“, freut sich Dauwe, dass sich Lukas Laumann, Jona Löckner, David Wähning und Co. so prima entwickelt haben.

Dass die Matellia eine so starke Runde spielt, hatte sich das Umfeld erhofft. Eine Selbstverständlichkeit war das aber nicht: „Die Jungs standen in der A-Liga jahrelang mit dem Rücken zur Wand und mussten Angst haben, Prügel zu beziehen. Jetzt, nach dem Abstieg in die B-Liga, sind wir diejenigen, die Prügel androhen können. In diese neue Rolle mussten sich die Spieler reinfinden. Das hat geklappt“, freut sich ihr Trainer über die Metamorphose vom Kaninchen zur Schlange.

Okay, die Chancenverwertung, sei vielleicht ein Punkt, der noch zu verbessern sein, reibt sich Dauwe sein Kinn. Aber das sei Klagen auf hohem Niveau. Es gäbe eigentlich kaum etwas zu kritisieren.

In der Winterpause haben sich die Metelener noch einen Mann für das offensive Mittelfeld geholt. Dabei handelt es sich um Dusan Temelkov. Der 28-Jährige spielte zuletzt für die DJK Coesfeld, zuvor auch für Vorwärts Epe, den FC Epe, ASC Schöppingen, Schüttorf 09 und den SV Bad Bentheim.

► Der Vorbereitungsfahrplan des FC Matellia Metelen: 23. Januar (Donnerstag) gegen Westfalia Leer; 25. Januar (Samstag), vereinsinternes Hallenturnier; 30. Januar (Donnerstag) gegen SpVgg Langenhorst/Welbergen); 6. Februar (Donnerstag) gegen SF Graes; Sonntag (9. Februar), Testspielgegner wird nach einer Absage noch gesucht; 18. Februar (Dienstag) gegen den SV Heek.

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