Tischtennis: Westdeutsche Meisterschaft in Waltrop
Christopher Ligocki fehlt ein Sieg zur Medaille

Ochtrup -

Am Wochenende fand in Waltrop die Westdeutsche Tischtennis-Meisterschaft statt. Mit Christopher Ligocki, Henning Zeptner und Philip Brosch waren drei Ochtruper am Start. Einer von ihnen kam sogar in die Reichweite einer Medaille.

Sonntag, 19.01.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 21.01.2020, 10:32 Uhr
Henning Zeptner schied im Achtelfinale gegen den Bundesligaspieler Dennis Klein aus.
Henning Zeptner schied im Achtelfinale gegen den Bundesligaspieler Dennis Klein aus. Foto: mast

Ein Sieg fehlte Christopher Ligocki und der Tischtennisspieler des NRW-Ligisten Arminia Ochtrup wäre mit einer Medaille im Gepäck von den 73. westdeutschen Meisterschaften aus Waltrop in die Heimat zurückgekehrt. An der Seite des Ex-Arminen Alexander Lübke, der mittlerweile für den SV Holzbüttgen aufschlägt, gab es im Viertelfinale gegen die an Position eins gesetzten Gianluca Walther und Robin Malessa vom 1. FC Köln eine 9:11, 8:11 und 8:11-Niederlage.

Die Enttäuschung, so knapp Edelmetall verpasst zu haben, hielt sich bei Ligocki allerdings in Grenzen. „Wir haben gegen ein gestandenes Zweitliga-Duo verloren“, erklärte der 28-Jährige. „In allen drei Sätzen gab es für uns Chancen, allerdings spielte besonders Gianluca in den entscheidenden Phasen sehr stark.“

Mit zwei souveränen 3:0-Erfolgen gegen Marco Stefanidis (TV Refrath) und Maximilian Schwerdt (TuRa Elsen) sowie einer erwarteten Drei-Satz-Niederlage gegen den an Nummer sechs eingestuften Michael Servaty (SC Buschhausen) zog Ligocki in das 32-köpfige Einzel-Hauptfeld ein.

Der erste Gegner in der Endrunde war kein geringerer als Ochtrups Eigengewächs Henning Zeptner . Mit 11:8, 5:11, 11:4, 11:6, 4:11 und 11:5 wurde der 22-Jährige seiner Favoritenrolle gerecht. „Es macht immer Spaß, gegen Christopher zu spielen. Konditionell war das eine harte Partie, denn es gab viele lange Ballwechsel.“ Auf der anderen Seite musste Ligocki zugeben, in einigen Phasen „zu passiv“ gewesen zu sein.

Zeptner schied erwartungsgemäß im Achtelfinale gegen den an Position zwei gesetzten und in der Tischtennis-Bundesliga (TTB) für den TTC indeland Jülich spielenden Dennis Klein aus. „Ich wollte einen Satz gewinnen. Das habe ich erreicht“, verriet der Linkshänder nach seiner 3:11, 12:10, 7:11, 4:11 und 7:11-Niederlage. „Mit ein wenig mehr Glück hätte ich auch Durchgang zwei für mich entscheiden können.“ Einen Vorwurf konnte sich Zepnter nach dem Ausscheiden nicht machen, „denn ich habe mein bestes Tischtennis gespielt“.

In der Gruppenphase hatte sich der aktuelle Regionalligaspieler der TG Neuss gegen Nico Strasser (VTV Freier Grund/3:1), Philipp Gärtner (1. FC Köln/3:1) und Cedric Görtz (TTV Rees-Groin/3:2) durchgesetzt.

Aufgrund der verletzungsbedingten Absage von Thomas Pellny (Bad Hamm) rückte mit Philip Brosch ein weiterer Armine in das 52-köpfige Teilnehmerfeld. Gegen Alexander Lübke (1:3), Tom Mykietyn (SC Buschhausen/0:3) und Marko Panic (Bor. Dortmund/1:3) gab es jedoch Niederlagen, die das Ausscheiden als Gruppenletzter zur Folge hatten. „Meine Leistungen waren in Ordnung, aber nicht überragend.“ Gegen Mykietyn hatte Brosch in Ochtrup noch gewonnen. „Tom war heiß auf eine Revanche, außerdem habe ich nicht gut gespielt.“

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