Verbandsliga
Hendrik Waterkamp verlässt den TTV Metelen

Metelen -

Einen überraschenden Abgang muss der TTV Metelen hinnehmen. Routinier Hendrik Waterkamp verlässt seinen Stammverein. Den 41-Jährigen zieht es in die Nachbarschaft.

Montag, 11.05.2020, 13:10 Uhr
TTV-Eigengewächs Hendrik Waterkamp schlägt demnächst für die DJK BW Greven auf.
TTV-Eigengewächs Hendrik Waterkamp schlägt demnächst für die DJK BW Greven auf. Foto: Thomas Strack

Hendrik Waterkamp verlässt den TTV Metelen . Der 41-Jährige, der in der Vorsaison an Position zwei aufgestellt war, schließt sich dem Verbandsliga-Konkurrenten DJK Blau-Weiß Greven an.

„Ein Grund war, dass mir der Fahraufwand zu groß geworden ist. Ich wohne in Münster und brauche daher immer 45 Minuten bis zur Halle. Zudem habe ich nach den vielen Jahren in Metelen eine neue Herausforderung gesucht. Und die DJK ist ein Verein, der im Kommen ist“, begründet Waterkamp, der mit Ausnahme von vier Spielzeiten beim SV DJK Holzbüttgen immer für den TTV an der Platte stand.

Für Mannschaft und Vorstand kommt der Wechsel Waterkamps überraschend. „Wir haben erst vor einer Woche davon erfahren“, erklärt Geschäftsführer An­dreas Joost . Eine personelle Alternative zum ehemaligen Regionalliga-Akteur haben die Metelener noch nicht. Diesbezüglich wird es laut Joost keine Schnellschüsse geben.

Auch, weil keine Planungssicherheit herrscht. Aufgrund der Corona-Pandemie ist kaum zu sagen, wann und in welcher Form die Saison 2020/21 beginnen kann. „Möglich“, mutmaßt Joost, „dass der Verband schon zur kommenden Spielzeit auf Viererteams umstellt oder aufgrund der Hygienevorschriften beziehungsweise der einzuhaltenden Abstände auf die Doppel verzichtet.“ Das hätte Auswirkungen auf die Zusammenstellung des Kaders.

Die beiden Polen Dawid Ciosek und Mateusz Ksiazczyk wollen ebenso wie Jan Tewes, Stefan Weiß und Sebastian Klockenkemper weitermachen. Frank Holtkamp wird sein Engagement aller Voraussicht nach reduzieren und sich in der Bezirksliga-Reserve aufstellen lassen. Aus der kommt René Reder hoch. Auf der Rechnung haben die TTV-Verantwortlichen auch wieder Heiko Fislage. Der Routinier hat seine Hüftverletzung überstanden und dürfte sich daher für Einsätze in der Erstvertretung anbieten.

Trainiert wird in Metelen derzeit nicht. Zwar würde einem eingeschränkten Trainingsbetrieb prinzipiell nichts im Wege stehen, doch die aktuellen Vorschriften scheinen wenig praktikabel zu sein. Sie sehen feste Personen zum Auf- und Abbau, Spielboxen, jeder Akteur darf nur seinen eigenen Ball benutzen, keine Doppel und keine Dusch-und Umziehmöglichkeiten vor. „Ob das dann noch alles Spaß macht“, stellt auch Joost in Frage.

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