Sommervorbereitung beim Team von Thomas Dauwe
Matellia Metelen meldet sich zurück

Metelen -

Nur eine Saison haben die Fußballer des FC Matellia Metelen gebraucht, um in die A-Liga zurückzukehren. Dort wollen sie nun länger bleiben. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, wird in der Vechtegemeinde schon seit geraumer zeit fleißig trainiert.

Dienstag, 28.07.2020, 19:44 Uhr
Das Trainerteam des FC Matellia Metelen mit Roman Iking, Thomas Dauwe und Daniel Grave (h.v.l.) freut sich über die Zusammenarbeit mit Mirko Thole, Fabian Holtkamp, Julian Bethge, Robin Feldhues, Marius Kock und Veit Wähning.
Das Trainerteam des FC Matellia Metelen mit Roman Iking, Thomas Dauwe und Daniel Grave (h.v.l.) freut sich über die Zusammenarbeit mit Mirko Thole, Fabian Holtkamp, Julian Bethge, Robin Feldhues, Marius Kock und Veit Wähning.

Wer will fleißige Fußballer sehen, der muss zur Matellia gehen . . . Nach einer zweiwöchigen Pause hat der A-Liga-Rückkehrer aus Metelen am Dienstag schon wieder das Training aufgenommen. „Vor dieser Unterbrechung haben wir bereits zwei Mal wöchentlich trainiert. Der Ball ist somit kein Fremdkörper mehr“, erklärte Trainer Thomas Dauwe .

Und auch körperlich haben die Kicker aus der Vechtegemeinde einiges gemacht. Zum Wohlwollen ihres Coaches, denn der ist sich sicher: „Die Mannschaften, die konditionell nicht bei 100 Prozent sind, werden in der nächsten Saison große Probleme bekommen.“

Das Gesicht seiner Elf wurde in der Sommerpause nur ein bisschen geliftet: Lediglich sechs Talente aus der eigenen U 19 sind neu im Kader, externe Transfers blieben aus. „Der Vorstand hat die Philosophie, alles mit Metelener Jungs zu machen. Da gehe ich voll mit. Deshalb habe ich mich auch gar nicht erst um Leute von außerhalb gekümmert“, betont Dauwe. „Jetzt gucken wir mal, ob die Füße schon groß genug sind für die Schuhe. Aber mittelfristig sind diese Jungs die Zukunft der Matellia.“

Kurzfristig – also in der Saison 2020/21 – stellt sich Dauwe sein Team im gesicherten Mittelfeld vor. Mit dem Abstieg so schnell wie möglich nichts mehr zu tun zu haben, ist das Minimalziel. „Wir haben Respekt vor jedem, aber Angst vor keinem“, gibt Dauwe den Marschbefehl aus.

Er denkt darüber nach, taktisch kleine Änderungen vorzunehmen. Im Vorjahr stellte Dauwe seine Truppe sehr offensiv auf. Wohlwissend, dass genug Potenzial vorhanden ist, auch Rückstände noch in Siege zu verwandeln. Aber das war die B-Liga, jetzt warten eine Klasse höher Konkurrenten mit einer anderen Kragenweite. Wie zum Beispiel der FSV Ochtrup oder GW/Amisia Rheine. „Vielleicht verstärke ich das Zentrum, denn da stehen ja schließlich die Tore. Und wenn wir diesen Weg zu bekommen, sind wir ein Stück weiter. Vorne besitzen wir die Qualität, immer einen reinzudrücken“, ist sich Dauwe, der in seine zweite Saison in Metelen geht, sicher.

  • Die Testspiele von Matellia Metelen im Überblick: 10. August bei Westfalia Bilk, 13. August beim ASC Schöppingen, 16. August beim FC Epe II, 22. August bei RW Nienborg, 29. August gegen SW Weiner und 1. September beim SV Heek. Hinzu kommt das Kreispokalspiel gegen den Bezirksligisten Germania Hauenhorst.
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