Lokalsport Münster
Rudern: Rückschritt auf dem Weg nach Peking

Sonntag, 20.04.2008, 16:04 Uhr

Münster . Die Olympiapläne von Philipp Stüer sind auf der Havel in Schieflage geraten, aber noch lange nicht leck geschlagen. Bei den Deutschen Kleinboot-Meisterschaften landete der Ausnahme-Ruderer aus Münster mit Partner Thorsten Engelmann auf dem enttäuschenden siebten Rang der Zweier-Bestazungen. Allerdings war Philipp Stüer mit seinem Sieg im B-Finale immerhin noch der beste Ruderer aus dem Achter, der im Vorjahr bei der Heim-WM in München Silber gewonnen hatte. Die restlichen Vize-Weltmeister schnitten noch schlechter ab. „Das ist schon eine Überraschung“, so Stüer, der die Ursachenforschung gestern noch nicht komplett abgeschlossen hatte. „Wir müssen uns da auch an die eigene Nase fassen", will Stüer die schwierigen Bedingungen in Brandenburg nicht als Ausrede gelten lassen.

Bundestrainer Dieter Grahn wird am 7. Mai die Achterbesatzung für die olympische Saison benennen, und Stüer ist zuversichtlich, dass „da nicht nur neue Leute drinsitzen werden“. Das nämlich wäre das Fazit der Ergebnisse in den Kleinbooten. „Da ist das letzte Wort sicher noch nicht gesprochen.“

Schon am kommenden Wochenende können sich alle Olympia-Kandidaten beim Meßbootrennen auf dem Dortmund-Ems-Kanal erneut beweisen.

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