Lokalsport Münster
Beim BSV Fortuna gehen die Lichter aus

Donnerstag, 03.03.2011, 19:03 Uhr

münster - Chance vergeben, das Ende ist eingeläutet. Für Frauenfußball-Westfalenligist Fortuna Münster wird es nach dem Kellerduell gegen Spexard im Abstiegskampf zappenduster. „Das war´s“, mutmaßte denn auch Münsters Trainer Ralf Laukötter nach dem beinahe schon peinlichen 2:8. „Nur acht Punkte nach 16 Spielen an sich sind schon eine Katastrophe. Aber dieses Ergebnis: Ich stehe unter Schock. Ich habe keine Erklärung“, sagte der Coach, der beruflich bedingt passen und Abteilungsleiterin Marita Kumbrink die Betreuung der Mannschaft überlassen musste. Und die Interimstrainerin nahm ihre Mannschaft in Schutz. „Das Ergebnis spiegelt den wahren Spielverlauf nicht wider“, sagte Marita Kumbrink. Zahlreiche Chancen, darunter zwei Lattentreffer, blieben ungenutzt. Dafür trafen die Gastgeberinnen, wie sie wollten. „Jeder Schuss ein Treffer“, betonte Marita Kumbrink und machte ihrer Abwehr keineswegs einen Vorwurf: „Bei Spexard passte einfach alles.“ Bei den Münsteranerinnen nichts.

Fortuna lag gegen den direkten Konkurrenten im Klassenkampf schon nach neun Minuten mit 0:2 hinten, versuchte hernach aufzuholen, machte auf und wurde gnadenlos ausgekontert. 0:5 stand es zur Pause, im zweiten Durchgang erzielten Steff Heckens und Andrea Hester die beiden Ehrentreffer.

„Wir wussten alle, was auf dem Spiel steht. Jetzt fällt eine Last von uns ab, wir haben keinen Druck mehr und können befreit aufspielen.“ An ein Wunder glaubt auch Marita Kumbrink nicht mehr.

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