BMW-Sailing-Cup auf dem Aasee
Hülsmanns dritter Streich

Münster -

Thorsten Hülsmann ist ein sehr bescheidener Mensch. Trotz deutlicher Überlegenheit in den Finalläufen des 6. Münsteraner BMW-Sailing-Cups sprach der Segler des Segel-Clubs Münster von „Glück“. Dabei düpierte er die Konkurrenz in den beiden Finalläufen geradezu und sicherte sich damit den dritten Titel auf dem Aasee. 

Sonntag, 20.05.2012, 18:05 Uhr

BMW-Sailing-Cup auf dem Aasee : Hülsmanns dritter Streich
Christian Unger, Oliver Vienenkötter, Corinna Lüdeke, Thorsten Hülsmann (Skipper) und Oliver Venherm (v.l.) Foto: Jürgen Peperhowe

Noch keinem Segler der deutschlandweit ausgetragenen Amateur-Regatta-Serie ist dies zuvor gelungen. „Ein schöner Erfolg, keine Frage – aber ich bleibe dabei: es war heute eine ordentliche Portion Glück vonnöten“, so der strahlende Sieger.

Dass der Aasee kein leicht zu segelndes Gewässer ist, das ist hinlänglich bekannt – in diesem Jahr aber war ein besonderes Maß an Vielseitigkeit (und Geduld) gefragt. Böen von allen Seiten wechselten mit totaler Windstille. Selbst Treibholz und Tretboote machten den Teilnehmern Konkurrenz. Von Hochgeschwindigkeits-Segeln mitunter keine Spur, eher glich das Geschehen einem Elefanten-Rennen.

„Wer steht schneller?“, fragte daher Moderator und Segelsportexperte André Keil. Einer der Leittragenden der Windkapriolen war der Sieger der vergangenen beiden Jahre, Matthias Unger. Im Halbfinale waren ihm Jens Theile und Vereinskollege Thorsten Hülsmann enteilt. Ohne Wind hatte der Titelverteidiger keine Chance auf einen Konter.

BMW Sailing Cup auf dem Aasee

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  • Die schnittigen Yachten stehen dem Aasee sehr gut. Bei besten Bedingungen genossen auch die Zuschauer die spektakuläre Regatta im Herzen Münsters.

    Foto: Jürgen Peperhowe
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    Foto: Jürgen Peperhowe
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    Foto: Jürgen Peperhowe
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    Foto: Jürgen Peperhowe
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    Foto: Jürgen Peperhowe
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    Foto: Jürgen Peperhowe
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    Foto: Jürgen Peperhowe
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    Foto: Jürgen Peperhowe
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    Foto: Jürgen Peperhowe
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    Foto: Jürgen Peperhowe
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    Foto: Jürgen Peperhowe
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    Foto: Jürgen Peperhowe
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„Ich war einfach nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, beklagte Unger, der seine Enttäuschung nicht verbergen konnte. „Wenn der Wind kam, war ich auf der falschen Seite. Es war vielleicht einfach Pech.“ Und Hülsmann, der zuletzt 2008 den Sieg davontrug fügte an: „In so einer Situation ist man chancenlos, da kann man weder verteidigen noch angreifen.“ Im Hoffnungslauf sicherten sich Klaus Grahl , 1. Vorsitzender des Segel-Clubs Münster , und Peter Overschmidt, Besitzer der gleichnamigen Segelschule, die letzten Plätze für das große Finale. Zusammen mit den Skippern Robert Bleckmann, Jens Thiele, Sebastian Imach und Thorsten Hülsmann mit ihren jeweils vierköpfigen Crews stritten sie um den Sieg – mit bekanntem Ausgang. Hülsmann erwischte in beiden Endläufen einen Traumstart.

Bereits nach der ersten von drei Wenden, die der Skipper pro Wettfahrt erledigen musste, lag der Münsteraner derart weit vorn, dass er den Energieaufwand auf das Niveau eines Sonntagsspaziergangs mit den Großeltern senken konnte. Den Schlüsselmoment sah Hülsmann im zweiten Finallauf . „Wir haben kurz nach dem Start eine glückliche Winddrehung bekommen, die uns nach vorn gebracht hat – danach hatten wir konstante Verhältnisse“, analysierte Hülsmann. Leicht sei es dennoch nicht gewesen – wahr ist, dass es für viele der Zuschauer in der „Aasee-Arena“ so aussah, als wäre es noch viel einfacher gewesen.

Bis zur Schlusssirene dauerte es dann auch, bis die letzte nervöse Anspannung von ihm abfiel und er zusammen mit Christian Unger, Corinna Lüdeke, Oliver Vienenkötter und Oliver Venherm die Arme in die Höhe recken konnte. Klaus Grahl belegte mit seinem Team Rang zwei.

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