Leichtathletik
Lena Malkus verzichtet wegen Verletzung auf Start bei der Deutschen Meisterschaft

Münster - Das ist bitter: Lena Malkus von der LG Ratio Münster musste ihren Start bei den Deutschen Meisterschaften am Sonntag in Wattenscheid absagen. Eine Verletzung machte einen Start unmöglich. Für Gesprächsstoff sorgten dagegen zwei andere heimische Athleten. Dreispringer Daniel Kohle landete bei den Deutschen Meisterschaften am Samstag in Wattenscheid auf Platz vier – 18 Zentimeter fehlten dem Referendar des Pascal-Gymnasiums zur Bronzemedaille. 

Sonntag, 17.06.2012, 13:06 Uhr

Leichtathletik  : Lena Malkus verzichtet wegen Verletzung auf Start bei der Deutschen Meisterschaft
Foto: Iris Hensel

Gold holte Andreas Pohle (ASV Erfurth, 16,64 m), der die EM-Norm um einen Zentimeter verpasste. „Saisonbestleistung und das bei den Deutschen Meisterschaften – das kann sich doch sehen lassen“, zeigte sich Kohle nach dem Wettkampf durchaus zufrieden.

Seit über zehn Jahren springt der Ratio-Athlet nun bereits auf DM-Niveau und holte für die LG Ratio eine Silber- und drei Bronzemedaillen. Noch 2011 wurde er in Kassel mit 16,25 m DM-Dritter. Als B-Jugendlicher gewann er in Mönchengladbach sein erstes Edelmetall bei nationalen Titelkämpfen. Was folgte, waren die bei den Aktiven, zudem die Medaillen bei den Hochschulmeisterschaften.

 

Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften 2012

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  • Diskuswerferin Nadine Müller

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Olympia-Tattoo von Ariane Friedrich

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Ariane Friedrich

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  • Ariane Friedrich

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  • Tiger-Tattoo von Ariane Friedrich

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  • Silke Spiegelburg

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  • Hammerwerferin Betty Heidler

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  • Ariane Friedrich

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  • Tatjana Pinto

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  • Tattoo von Martina Strutz

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  • Silke Spiegelburg

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  • Silke Spiegelburg

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Daniel Kohle

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  • Daniel Kohle

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  • Daniel Kohle

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  • Nadine Kleinert beim Kugelstoßen

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  • Ariane Friedrich

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  • Daniel Kohle

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  • Daniel Kohle wurde Vierter im Dreisprung.

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  • Nadine Müller startete im Diskuswerfen.

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  • Cindy Roleder startete über 100 m Hürden.

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  • Ariane Friedrich

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  • Ariane Friedrich

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  • Ariane Friedrich

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  • Carlin Nytra

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  • Carlin Nytra

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  • Silke Spiegelburg mit Trainer Leszek Klima

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  • Tatjana Pinto

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  • Silke Spiegelburg

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  • Tatjana Pinto

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  • Tatjana Pinto wurde deutsche Vizemeisterin hinter Verena Sailer (Startnummer 52) und Anne Möllinger (48).

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Tatjana Pinto

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  • Silke Spiegelburg

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  • Silke Spiegelburg

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  • Silke Spiegelburg

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Silke Spiegelburg

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Tatjana Pinto

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Theresa Greb

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  • Lena Saathoff

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  • Theresa Greb

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  • Theresa Greb

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  • Theresa Greb

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  • Theresa Greb

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  • Theresa Greb (r.) und Lena Saathoff

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Theresa Greb (r.) von der LG Ration mit Elke Bartschat

    Foto: Jürgen Peperhowe

Ob und wie es weitergeht mit seiner sportlichen Karriere? „Ich mache im September mein Examen. Schön wäre es, noch einmal über 16 Meter zu springen. Aber ich weiß nicht, ob mir das bei kleineres Wettkämpfen gelingt“, sagte Kohle. „Andererseits hört man auch gerne mit einem guten Wettkampf auf. Die Stimmung hier war klasse“.

Es klang nach Abschied. Tatjana Pinto hingegen ist angekommen – an der Spitze der jungen, deutschen Sprint-Elite. Von bloßer Zufriedenheit war allerdings kaum etwas zu spüren. Da war mehr im Spiel am Samstag. Die 19-Jährige war schlichtweg begeistert – und begeisterte. Platz zwei über 100 m in starken, aber von zu starkem Rückenwind getriebenen 11,26 sek. – die Münsteranerin im Trikot der LG Ratio bestätigte ihre zurzeit brilliante Form, nachdem sie in Weinheim im Mai bereits die Olympia-Norm in 11,19 sek knackte.

Newcomerin zieht Blicke auf sich

Die Europarekordlerin (U20) mit der Staffel kam am Samstag aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus. Nicht die jetzt sechsmalige Deutsche Meisterin Verena Sailer (11,22 sek), zudem amtierende Europameisterin und wie Tatjana Pinto Olympianorm-Erfüllerin (11,19 sek), stand nach dem tollen Sprint-Finale im Blickpunkt.

Nein, Tatjana Pinto zog als sogenannte Newcomerin alle Aufmerksamkeit auf sich. Aber da steht kein Rookie auf der Kunststoffbahn und nachher der Presse Rede und Antwort: Tatjana Pinto feierte unter anderem Erfolge bei der U20-WM 2010 in Moncton (Staffelsilber, Einzel-Platz sechs), der EM 2011 in Tallinn (Gold, Bronze) und mit der Olympia-Norm bei der Gala in Weinheim ihren bislang größten Triumph.

„Ich hatte Platz drei erhofft. Mit dieser Zeit habe ich heute aber gar nicht gerechnet“, sagte die Abiturientin. Im Herbst will sie ihr Design-Studium aufnehmen, bleibt also „auf jeden Fall bei der LG Ratio“. Spekulationen über einen Wechsel, nachdem sie von Trainer Elke und Frank Bartschat zu Bundestrainer Thomas Kremer wechselte, sind damit obsolet. 

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