Ruckzuck war der Punkt geteilt
Schach: Schnell-Remis der Großmeister

Münster/Senden -

Punkt 17 Uhr wurde die dritte Runde der Münsterland Open freigegeben und ruckzuck, nach nur einer Viertelstunde, stand bereits das erste Ergebnis fest. Lev Gutman und Alexandr Karpatschev teilten sich den Punkt. Sie klatschten zehn Züge hin, die in jedem Eröffnungsbuch für Schachanfänger zu finden sind und die Partie war vorbei. Die Großmeister zeigten nur wenig Kampfgeist und machten sich wohl keine Gedanken darüber, dass sie für viele junge Schachspieler auch eine Vorbildfunktion darstellen. Hauptsache, unter dem Strich stimmt die Kasse. Diese Strategie pflegten früher erfolgreich vor allem die Akteure aus der ehemaligen UdSSR. „Das ist ärgerlich, aber man kann nichts dagegen machen“, merkte der Turnierleiter Thomas Schlagheck an.

Dienstag, 09.10.2012, 18:10 Uhr

Dass man solche „Remisseuche“ durchaus erfolgreich bekämpfen kann, ist gleichwohl nicht unbekannt und wird schon bei Turnieren auf aller höchsten Ebene praktiziert: Ein Zähler für ein Remis, aber drei Punkte für den Sieg. Bei dieser Regelung muss jeder Spieler wohl damit rechnen, dass ein zu schnell vereinbartes Remis in der Endabrechnung böse Folgen verursachen könnte. Nach vier Spieltagen liegen sechs Spieler mit je 3,5 Punkten vorn. Dicht dahinter folgen mit je 3 Zählern Jan Eric Chilla und Georg Rott (beide SK32).

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