Sparkassen Open in Münster
Bewährtes auf neuem Untergrund

münster -

Der Boden ist neu, der Modus bewährt. Aber auch die Problemchen bleiben den Sparkassen Open der IG Tennis treu. Dennoch gehen die Verantwortlichen des Turniers, das erstmals allein vom Kreditinstitut und Titelsponsor unterstützt wird, von einem erfolgreichen Verlauf aus.

Montag, 14.01.2013, 18:01 Uhr

Der Boden ist neu, der Modus bewährt. Aber auch die Problemchen bleiben den Sparkassen Open der IG Tennis treu. Dennoch gehen die Verantwortlichen des Turniers, das erstmals allein vom Kreditinstitut und Titelsponsor unterstützt wird, von einem erfolgreichen Verlauf aus. Das gilt zunächst für die Stadtmeisterschaften der Jugend sowie der U 21 und Ü 21, ehe die 33. offenen münsterischen Hallenmeisterschaften der Damen und Herren den hoffentlich krönenden Abschluss bilden. Während beim Nachwuchs am 19./20. Januar sowie am 26./27. Januar die Finalteilnehmer ermittelt werden, steigen die Endspiele im Rahmen der Entscheidungen beim Ranglistenturnier Anfang Februar. Ausgenommen bei den U 21 und Ü 21, die bereits am letzten Januar-Sonntag ihre Sieger ermitteln, geht es doch um Wildcards für das Feld beim Top-Turnier.

Gespielt wird, daran hat sich nichts geändert, beim THC Münster , wobei am zweiten Wochenende die Halle in Coerde hinzugenommen wird. Sollte es im Zeitplan klemmen, hat Annette Giesen sogar einen dritten Austragungsort ins Auge gefasst. „Was die Hallenkapazitäten angeht, sind wir am Limit angelangt“, sagt die Geschäftsführerin der IG Tennis mit Blick auf das Teilnehmerfeld. Das mutet bei 225 Mädchen und Jungen – und damit 25 mehr als im Vorjahr – recht umfangreich an, verteilt sich allerdings auf zwölf Konkurrenzen. Jeweils bei Juniorinnen und Junioren messen sich die Teilnehmer von der U 10, die erstmals im Turnier-Programm ist, bis zur U 21.

„Gerade in den jüngeren Bereichen läuft es unglaublich gut“, sagt Annette Giessen. Wobei sich an dem Verhältnis von zwei Dritteln Jungen zu einem Drittel Mädchen nichts geändert hat. Dass die Jungen U 16 das zahlenmäßig stärkste Feld stellen, überrascht Rainer Ahlers nicht. „Im Jahrgang U 16 wollen sich die Jungs einfach messen“, erklärt der IG-Vorsitzende das 64er-Feld.

Keine Erklärung hat Ahlers dafür, dass die Damenkonkurrenz (Ü 21) bei einer Meldung mangels Interesse gestrichen werden musste. Bereits im Vorjahr war das Damenturnier unbemerkt ausgetragen sowie namentlich allein vom 1. TC Hiltrup bestückt worden und letztlich nur durch das Ergebnis-Tableau in Erscheinung getreten. Und das, obwohl 23 Vereine der IG angehören und gerade den Siegern bei den Damen und Herren (Ü 21) sowie der U 21 je zwei Wildcards für die Stadtmeisterschaften winken.

Neu und erfreulich ist der Untergrund, wird doch erstmals auf dem neuen Teppichboden mit leichter Granulateinstreuung gespielt. Dabei sorgt die blaue Spielfläche für bessere Lichtverhältnisse – auch zu Gunsten des Ranglistenturniers. Hier entwickelt sich das Starterfeld noch schleppend, muss aber auch erst am 26. Januar (Meldeschluss) stehen, ehe einen Tag später die Auslosung erfolgt. Gespielt wird vom 30. Januar bis 1. Februar eine Qualifikation, im Hauptfeld am 2. und 3. Februar.

Dann möchte auch Manon Kruse munter mitmischen. „Ich werde melden“, versprach die Titelverteidigerin (bei den Herren gewann 2012 Steven Moneke) gestern. Allerdings ist sie vom neuen Boden wenig begeistert. „Ich war wohl die Einzige, die mit dem alten Belag klargekommen ist“, gestand die künftige TC Union-Spielerin.

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