Punktlandung für Borussia
Tischtennis-Regionalligist sichert Klassenerhalt

Münster -

Dem Scheuersack gerade entkommen, macht sich Tischtennis-Regionalligist Borussia Münster auf, die Aufstiegssaison fulminant zu beenden: Mit dem 8:5-Erfolg über Borussia Düsseldorf am späten Donnerstagabend (wir berichteten bereits) sicherten sich die Münsteranerinnen den Klassenerhalt und könnten – noch einen Sieg gegen WRV Kleve vorausgesetzt – die Serie sogar als Vierter beenden. Bemerkenswert, zumal die Borussia als Relegations-Aufstieger die dritthöchste Spielklasse erreicht hatte.

Samstag, 23.03.2013, 13:03 Uhr

Drei Punkte gegen Düsseldorf: Christina Terwellen, Borussia Münsters Nummer zwei.
Drei Punkte gegen Düsseldorf: Christina Terwellen, Borussia Münsters Nummer zwei. Foto: Jürgen Peperhowe

Trainer Peter Luthard nahm direkt nach dem Spiel gegen Düsseldorf die ersten Glückwünsche entgegen. – Gelassen, wie er betont: „Ich bin ja eine norddeutsche Seele, ich zeige meine Freude höchstens durch die Veränderung meines Gesichtsausdrucks“, betonte der Erfolgs-Coach. Innerlich und unbemerkt mag Luthard Purzelbäume geschlagen haben, denn: „Als Aufsteiger die Klasse zu halten, wenn man vorher weiß, dass die letzten fünf Mannschaften absteigen können, ist schon etwas Besonderes“, betonte Luthard.

Dass Borussia die norwegische Nationalspielerin Marte Aasebo verpflichten konnte, dass Ines Lenze (fehlte gegen Düsseldorf) eine „Super-Saison“ (Luthard) spielte – alles geschenkt: Um den Ligaerhalt zu schaffen, war die Mannschaft der Star. „Genau das war ausschlaggebend: Wir gehören sogar zu den besten Mannschaften der Rückrunde“, freute sich Luthard.

Gegen Düsseldorf lief alles nach Plan. Nach den Doppeln von Aasebo / Karla Eichinger und Christina Terwellen / Vanesja Sriskanda­raja und Aasebos Einzelsieg stand es 3:0 für Münster , das den Vorsprung auf 5:1 ausbauen konnte. „Beim 6:5 hatten sie uns wieder“, bekam zwischenzeitlich auch die „norddeutsche Seele“ Nervenflattern. Doch gemach: die Besten (Aaseebo und Terwellen) kamen ja noch und hielten, was sich Luthard versprach. „Das war ‘ne ganz heiße Kiste“, zeigte der coole Übungsleiter dann doch Betriebstemperatur.

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