900 Ruderer vor der Bewährungsprobe
Frühjahrsregatta auf dem Aasee

Münster -

Viele westdeutsche Ruderclubs schicken am Wochenende ihren Nachwuchs in Münster bei der 42. Frühjahrsregatta auf dem Aasee ins Rennen. Für die meisten Athleten ist das die erste Bewährungsprobe der anlaufenden Rudersaison.

Mittwoch, 17.04.2013, 13:04 Uhr

In die Riemen legen: Auf dem Aasee geht es am Wochenende richtig rund.
In die Riemen legen: Auf dem Aasee geht es am Wochenende richtig rund. Foto: Jürgen Peperhowe

„Knapp 900 Ruderer und 470 Boote gehen an zwei Tagen an den Start“, berichtet Clemens Keller , seit einigen Monaten erster Vorsitzender des Regattavereins. Der Münsteraner Regattaverein ist ein Zusammenschluss der beiden münsterischen Clubs Ruderverein Münster von 1882 und ARC zu Münster. Insgesamt etwa 170 Helfer der beiden Vereine werden am Wochenende als Starthelfer oder Zeitnehmer aktiv, kümmern sich um Verpflegung oder überreichen Medaillen an die Sieger.

Über drei Streckenlängen gehen die Boote an den Start: Junioren ab 17 Jahren und erwachsene Athleten rudern über die olympische Distanz von 2000 Metern und brauchen damit die komplette Länge des Aasees. Die jüngeren Starter müssen 1500 Meter absolvieren, wofür diese je nach Bootsklasse vier bis fünf Minuten benötigen. Die ältesten Starter werden in Masters-Rennen an der Torminbrücke starten und damit nur 1000 Meter rudern. Das Ziel für die meisten Rennen ist an der Bastion im nördlichen Teil des Aasees.

Die Trainer der beiden münsterischen Clubs RVM und ARC schicken ihren Nachwuchs mit Heimvorteil ins Rennen. „Nach sechs Monaten Wintertraining und mehreren Wochen Eispause ist das hier für viele der erste Start über die Wettkampfdistanz“, so Lars Heinecke, Trainer des ARC.

Für Ruderfans wird die Frühjahrsregatta in diesem Jahr allerdings nicht die letzte Gelegenheit sein, Ruderer auf dem Aasee in Aktion zu erleben. Wenn die Helferstäbe die Frühjahrsregatta über die Bühne gebracht haben, starten die Vorbereitungen für das 100. Deutsche Meisterschaftsrudern des Deutschen Ruderverbandes, das am 10./11. Oktober auf dem Aasee stattfinden wird. „Das ist für uns ein besonderes Highlight und eine besondere Herausforderung“, meint Regattachef Keller.

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