Sexuelle Gewalt in Sportvereinen
Verpflichtung für die Zukunft

Experten gehen davon aus, dass sich Täterinnen und Täter ihre Opfer suchen. Und dabei regelrecht strategisch vorgehen. Der Sportbereich unterliegt einem besonderen Gefährdungspotenzial: Im Sportverein sammeln sich Kinder und Jugendliche, zu denen leicht Kontakt aufzubauen ist. Vielfach sind ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer wichtige Bezugspersonen außerhalb der Familie und des Freundeskreises. Täter nutzen diese Vertrauensbasis aus.

Freitag, 13.09.2013, 10:31 Uhr

Verbänden und Vereinen wird immer deutlicher bewusst, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden müssen, Heranwachsenden einen Schutzraum zu bieten, in dem jegliche Form von Gewalt tabu ist. Laut Landessportbund NRW steigt das Interesse an Weiterbildungsmaßnahmen zum Bereich Prävention. Neben der sportfachlichen Qualifikation wird pädagogisches Know-how für Übungsleiterinnen und Übungsleiter angestrebt. Die Erkenntnis wächst, dass es nicht mehr reicht, den Ball aus dem Schrank zu holen und ein Training anzupfeifen. Den Ehrenamtlichen an der Basis wird einiges abverlangt, das nur im Miteinander gestemmt werden kann. Wer sich wie Saxonia Münster dem Thema offensiv verschreibt, macht einen auch mutigen Schritt über bisherige Grenzen hinweg. Mit der Sensibilisierung für gemeinschaftliches Einstehen gegen sexualisierte Gewalt jeder Form ist die Richtung vorgegeben als Verpflichtung für die Zukunft.

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