Volleyball: 1. Damen-Bundesliga
USC vor erstem Finale gegen Vilsbiburg

Münster -

Zum Finale der Hauptrunde kommt am Berg Fidel definitiv nochmal reichlich Spannung auf. Gegen die Roten Raben Vilsbiburg muss der USC Münster gewinnen, am besten in drei oder vier Sätzen. Und dann ist am Samstagabend noch Stuttgarter Schützenhilfe in Aachen nötig.

Freitag, 20.02.2015, 20:02 Uhr

Mit vollem Einsatz will Ines Bathen (v.) mit Linda Dörendahl (l.) und Sarah Petrausch heute die Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale schaffen.
Mit vollem Einsatz will Ines Bathen (v.) mit Linda Dörendahl (l.) und Sarah Petrausch heute die Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale schaffen. Foto: Johannes Oetz

Die letzte Partie der Hauptrunde hat für den USC Münster den Charakter eines Endspiels. Nur mit einem Sieg am Samstag (19.30 Uhr) gegen die Roten Raben Vilsbiburg wahrt der Volleyball-Bundesligist die Chance, direkt ins Playoff-Viertelfinale einzuziehen, ist dabei aber auch auf Schützenhilfe angewiesen. Allianz MTV Stuttgart muss zeitgleich bei den Ladies in Black Aachen gewinnen, damit der USC noch am NRW-Rivalen vorbei auf Rang sechs ziehen und sich direkt für die Runde der letzten acht qualifizieren kann.

Nach zahlreichen Englischen Wochen hatte der USC nun sieben Tage Zeit, sich nach dem 2:3 beim SC Potsdam auf das Duell mit Vilsbiburg vorzubereiten. Ein Luxus, den die Schützlinge von Trainer Axel Büring kaum noch kannten. „Es war schon irgendwie komisch, dass wir regelmäßig trainieren konnten und keinen Reisestress hatten. Das hat uns allen gut getan“, sagt Kapitänin Ines Bathen , die vor der Entscheidung in Sachen Playoff-Qualifikation keine Nervosität in den USC-Reihen festgestellt hat. „Natürlich wissen wir, worum es geht und wie die Situation momentan ist. Aber es ist nicht anders als vor jedem anderen Spiel auch. Wir müssen unsere Leistung bringen“, erklärt die 24-Jährige. Einen Blick nach Aachen will Bathen erst nach der Partie riskieren, ist aber bezüglich der Stuttgarter Hilfe zuversichtlich. „Da die beiden eine Woche später im Pokalfinale aufeinandertreffen, will sich Stuttgart bestimmt keine Blöße geben. Aber so oder so müssen wir erstmal unser Spiel gewinnen“, sagt Bathen.

Der Gast aus Niederbayern dagegen kann die Partie am Berg Fidel nutzen, um für die Pre-Playoffs weiter Selbstbewusstsein zu sammeln. Platz acht ist für die Raben zementiert, die jüngsten Erfolge gegen Schlusslicht VCO Berlin und beim Köpenicker SC konnten die enttäuschende Hauptrunde nicht mehr retten.

Nach dem Auftritt beim KSC am vergangenen Mittwoch blieb das Team von Trainer Jonas Kronseder zwei Tage im Bundesleistungszentrum Kienbaum und reiste gestern nach Münster. Mit an Bord saß die ungarische Nationalspielerin Edina Dobi, die allerdings nach einer Grippe geschwächt ist. Nicht mitwirken kann wohl ihre Mittelblock-Kollegin Nikol Sajdova, die der Grippevirus erwischt hat. „Gegen Münster müssen wir noch mehr geben, da sie besonders heimstark sind“, sagt Kronseder vor dem Auftritt des Pokalsiegers am Berg Fidel.

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