Reiten: Turnier in Lanaken
Haßmann mit sieben Pferden im Dauereinsatz

Münster -

Im belgischen Lanaken brachte der in Münster lebende Springreiter Toni Haßmann gleich sieben Pferde an den Start. Die Resultate konnten sich vor allem im zweiten Turnierteil sehen lassen.

Mittwoch, 08.04.2015, 16:04 Uhr

Toni Haßmann war in Lanaken nicht nur mit Classic Man erfolgreich unterwegs.
Toni Haßmann war in Lanaken nicht nur mit Classic Man erfolgreich unterwegs. Foto: Jürgen Peperhowe

Wie viele Ritte es in den Tagen in Lanaken unter dem Strich waren, kann Toni Haßmann gar nicht genau beziffern. Fakt aber ist, dass der in Münster lebende Springreiter zum Start der Freiluftsaison eine Menge Zeit im Sattel verbracht hat – und das sogar meist erfolgreich.

Mit sieben Pferden war der 39-Jährige nach Belgien gereist, eine logistisch nicht einfach zu bewältigende Aufgabe hatte Haßmann zu lösen. Schließlich galt es, teilweise parallel auf drei Plätzen seine sportlichen Partner über die Hindernisse zu bringen. „Das war zwischendurch schon sehr anstrengend. Ich musste mir morgens einen genauen Plan machen, wann, wie und wo ich reite“, sagte der dreifache Derbysieger, der die Herausforderung aber im zweiten Teil des internationalen Turniers mehr als zufriedenstellend löste. „Es fing etwas zögerlich an. Aber dann hat es sich gelohnt.“

Lange Liste

Und das klingt fast zu bescheiden, über Ostern war Haßmann bei einigen Siegerehrungen im Parcours zu finden. Nicht erstaunlich, dass die Liste seiner Top-Resultate lang ist: Erfolge mit seinen sechsjährigen Pferden Chitsulo und Curly, Doppelsieg in einem Zwei-Phasen-Springen mit Celektrik und Clooney und Platz zwei mit Classic Man hinter Christian Ahlmann (Alt-Marl) mit Caruso sind Auszüge seiner starken Auftritte. Zu denen zählen sicher auch die Ränge elf und zwölf mit Crocant sowie der zehnte Platz im Großen Preis von Lanaken, in dem Haßmann mit Classic Man wegen eines Abwurfs das Stechen verpasste. „Zum Glück sind alle meine Pferde gut durch den Winter gekommen, alle sind fit. In Lanaken sind die Begebenheiten gut, um die Pferde zur Eröffnung der grünen Saison in Gang zu bekommen“, erklärte der frühere Bereiter von Gut Berl.

Weiter unter Strom

Die Verschnaufpause vor den nächsten Einsätzen fällt nur kurz aus, ab Donnerstag misst sich Haßmann beim „Deutschen Championat der Berufsreiter“ in Bad Oeynhausen mit der Konkurrenz. Anschließend steht für ihn das Turnier Lenklar auf dem Hof Gripshöver in Werne auf dem Programm, danach folgen seine Auftritte in Hagen a.T.W. bei „Horses & Dreams“. Ein sattes Programm, doch Haßmann kann mit dem Dauereinsatz im Sattel offenbar bestens umgehen.

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