Rudern: Aasee-Regatta
Macher passen sich Athletenbedürfnissen an

Münster -

Erstmals treten an diesem Wochenende die Ruderer in Münster auf den Plan. Die 15. Aasee-Regatta bietet vor allem den Nachwuchs-Athleten die Chance, sich zu profilieren.

Mittwoch, 22.04.2015, 21:04 Uhr

Noch herrscht Ruhe auf dem Gewässer, doch die Idylle wird spätestens am Samstagmorgen hektischer Betriebsamkeit weichen, wenn die 45. Aasee-Regatta gestartet wird.
Noch herrscht Ruhe auf dem Gewässer, doch die Idylle wird spätestens am Samstagmorgen hektischer Betriebsamkeit weichen, wenn die 45. Aasee-Regatta gestartet wird. Foto: Ansgar Griebel

Noch regt sich nichts auf dem Aasee , doch frühe Boten bevorstehender Großereignisse sind bereits unübersehbar: Die ersten Streckenmarkierungen weisen auf aufwühlende Veränderungen hin. An diesem Wochenende geht hier die 45. Aasee-Regatta über die Bühne. Knapp 500 Ruderer aus 57 Vereinen besetzen insgesamt 725 Boote – gut 30 mehr als noch im Vorjahr.

Alle vier Minuten

Von Samstagmorgen um 10.20 Uhr an werden alle vier Minuten Boote auf die Strecken geschickt. 1000 Meter sind es bis zum Ziel der Masters-Ruderer (ab 27 Jahre), die B-Junioren nehmen 1500 Meter in Angriff, und für den ältesten Nachwuchs und die Senioren geht es auf den Klassiker mit den olympischen Ausmaßen von zwei Kilometern. Das Organisationsteam des Regattavereins Münster hat schon im Vorfeld alle Hände voll zu tun, am Wochenende bleibt dann kaum Zeit zum Durchatmen. Dauerstress, den sich dessen Vorsitzender Clemens Keller , Regattaleiter Nils Warnke und ihr Team gerne und nicht ohne Stolz aufbürden. Immerhin zeugt die große Beteiligung vom ungebrochenen Reiz der bewährten Großveranstaltung – und davon, dass die strukturellen Veränderungen, die im Vorjahr angestoßen und jetzt verfeinert wurden, von Erfolg gezeichnet sind.

Leistungsüberprüfung

Die Aasee-Regatta gilt vor allem für den Nachwuchs als erste Leistungsüberprüfung der neuen Saison – und die Macher aus Münster haben sich auf die Wünsche ihrer Athleten eingestellt und die Renneinteilung perfekt auf die Bedürfnisse der Teams ausgerichtet. „Wir haben an beiden Tagen sowohl Rennen für Klein- als auch für Großboote geplant“, erklärt Warnke. „Das bietet den Trainern die Gelegenheit, die Besatzungen zu wechseln, neue Kombinationen auszuprobieren und zu optimieren.“ Denn vor allem darum geht es an diesem Wochenende. Direkt nach den Trainingslagern in den Osterferien sind die Sportler heiß auf den ersten Leistungsnachweis, und die Trainer wollen sehen, welche Form ihre Schützlinge über den Winter gerettet haben.

Mit einem großen Aufgebot sind natürlich die Lokalmatadore vom RV und vom ARC zu Münster vertreten, doch auch aus Essen, Dortmund, von der Weser und aus den Niederlanden reisen zahlreiche Aktive an, um den Aasee wieder in Bewegung zu bringen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3207513?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F4847458%2F4847472%2F
1100 vertrauliche Mails mitgelesen
Das Auslesen des Passwortes machte es möglich, sich Zugriff auf das Mailkonto des Greveners zu verschaffen. Der Täter soll pikanterweise ein Familienmitglied sein.
Nachrichten-Ticker