Aasee-Regatta
Westfalenachter in Frühform

Münster -

480 Ruderer aus 57 Vereinen in 725 Booten: Auf dem Aasee herrschte vom frühen Samstagmorgen bis in die sonntäglichen Abenstunden höchstes Verkehrsaufkommen mit ständig wachsender Schlagzahl. Die Frühjahrsregatta in Münster ist traditionell einer der größten Nachwuchswettbewerbe bundesweit und genießt bei Trainern und Aktiven größtes Ansehen.

Montag, 27.04.2015, 16:04 Uhr

Der Westfalen-Achter überzeugte auf dem Aasee.
Der Westfalen-Achter überzeugte auf dem Aasee. Foto: Jörg Heithoff

Aus organisatorischer wie logistischer Sicht war die 45. Aasee-Regatta wieder ein „voller Erfolg“, wie Nils Warnke vom RV Münster zufrieden bilanzierte. Und auch aus sportlicher Sicht war das Mammutprogramm mit etwa 500 Ruderern (bei 170 Helfern aus den münsterischen Vereinen) aller Ehren wert. Nach den Osterferien-Trainingslagern stehen nun die Neu-Besetzungen in den einzelnen Bootsklassen im Fokus bei den Trainern. Und so war die Regatta auch unter diesem Gesichtspunkt absolut erfolgreich, schilderte Warnke. „Das waren gute Tests nach den Trainingslagern“, betonte der Münsteraner.

Herausragend: Das Team des Westfalenachters des Leistungsstützpunktes Westfalen legte jeweils vier Mal am Siegersteg an. Am Samstag und Sonntag siegte das von Thomas Böhm (RC Minden) trainierte Team jeweils im U-17-Achter. Die beiden Hälften des Flaggschiffs gewannen auch jeweils den Vierer-ohne-Steuermann und den Vierer-mit-Steuermann.

Auf dem Aasee wird die letzte Bestandsaufnahme über den Stand der Vorbereitungen bei den Besatzungen vor der Rennsaison gemacht. Organisationsleiter Warnke verzeichnete in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg der Teilnehmerzahl und konstatierte nach zwei Tagen Dauerrudern eine rundum gelungene Veranstaltung.

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