Rudern: Athleten des RV Münster im Einsatz
Ditzel/Brummel sind im WM-Boot

Münster -

Der erste Akt ist erfolgreich bewältigt. Die U-23-Ruderer des RV Münster haben bei der Kleinboot­überprüfung (KBÜ) des Deutschen Ruderverbands in Essen gezeigt, dass sie bei der Besetzung der Nationalboote für die U-23-WM in Plovdiv (Bulgarien) ein Wörtchen mitreden können. Im Einer und im Zweier ohne Steuermann starteten die RVM-Athleten über die 2000 Meter und bestätigten ihre bisherigen Saisonleistungen.

Dienstag, 19.05.2015, 05:05 Uhr

In Essen auf Rang acht: (v.l.) Lukas Müller, Maximilian Wagner, Richard Bensmann und Jannek Schirrmacher.
In Essen auf Rang acht: (v.l.) Lukas Müller, Maximilian Wagner, Richard Bensmann und Jannek Schirrmacher. Foto: Seyb

Allen voran die Leichtgewichtsruderer Sven Ditzel und Felix Brummel . Sie bewiesen, dass sie die schnellsten U-23-Ruderer im Zweier sind. Durch einen souveränen Vorlaufsieg sicherten sie sich eine gute Startbahn für den Finallauf, spielten dort ihre Endspurtfähigkeit aus und gewannen vor Hendrik Kaltenborn/Fabio de Oliveira (Berliner RC). „Die beiden waren sehr stark und sind nun für den U-23-Nationalvierer gesetzt“, sagte RVM-Coach Thorsten Kortmann. Aus einem Kreis von sechs Kandidaten entscheidet sich, wer neben Ditzel/Brummel sitzen wird. Dazu gehören Leon Lenzen ( Leverkusen ) und Petar Cetkovic (RV Kreuzgasse), mit denen das münsterische Duo bei der anschließenden Internationalen Hügelregatta hinter dem britischen Nationalvierer auf Rang zwei ruderten.

Nicht rund lief die KBÜ für Richard Bensmann und Maximilian Wagner. Während Bensmann mit Jannek Schirrmacher ( Siegburg ) im kleinen Finale Vierter wurde, musste der kranke Wagner-Partner Lukas Müller (Dorsten) passen. Zwar war Schlagmann Müller bei der Regatta im Vierer wieder dabei, angeschlagen aber wurde es nur Rang acht. Kortmann: „Das Team braucht Kilometer auf dem Wasser.“

Probleme in den Wettkampf zu finden hatten auch Marie Verspohl und Ida Kruse. Die Abiturientinnen wurden dem Lernstress geschuldet im Frauen-Zweier Neunte und kamen beim internationalen Rennen im Vierer auf Platz sieben. Dagegen zeigte sich Luisa Neerschulte gut aufgelegt. Bei der KBÜ wurde sie Siebte im Einer und verwies dann im deutschen Vierer mit einem Sieg die nationale Konkurrenz auf die Plätze.

Die meisten Rennen am langen Wochenende absolvierte Leichtgewicht Constantin Dormann. „Und dabei hat er sich achtbar geschlagen“, sagte Kortmann über Dormann, der im Vierer auf Platz zwei ruderte und dabei das ungarische und Schweizer Boot hinter sich ließ.

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