Handball: Damen-Verbandsliga
Westfalia setzt auf Kader-Konstanz

Münster -

Die Staffel ist neu, der Kader fast der alte. Die Damen von Westfalia Kinderhaus haben am Monatsbeginn die Vorbereitung auf die Verbandsliga-Saison aufgenommen. Zwei Aufbauspielerin sind dazu gekommen, die Auswärtsreisen führen künftig in den Süden.

Dienstag, 07.07.2015, 21:07 Uhr

Ein eingespieltes Team: Andrea Richter (vorne) und Westfalia Kinderhaus bauen in der neuen Saison auf ein ziemlich eingespieltes Team.
Andrea Richter (vorne) und Westfalia Kinderhaus bauen in der neuen Saison der Handball-Verbandsliga auf ein ziemlich eingespieltes Team. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Konstante bei Westfalia Kinderhaus ist die Kaderbesetzung. Denn mit nahezu identischem Aufgebot geht der Frauen-Verbandsligist in die neue Saison, in der am 5. September in eigener Halle gegen den TV Germania Kaiserau der Punktspiel-Ernst beginnt.

Zwei Neue

Nachdem Katrin Podewils und Inken Weber das Team bereits während der vergangenen Spielzeit verließen, haben sich diesem zwei neue Spielerinnen angeschlossen. Mit Alexa Beckmann vom SC Greven 09 und Laura Gellisch von Sparta Münster wird der 16-köpfige Kader aber nicht nur eins zu eins aufgefüllt. „Beide sind alles andere als Ergänzungsspielerinnen. Sie sind Verstärkungen“, macht Trainerin Manja Görl deutlich. Beide kann sich die 31-Jährige, die sich weiter mit Franziska Heinz das Coaching teilt, auf der Spielmacher-Position vorstellen. Dort, wo Korrekturbedarf besteht. „Jede Spielerin soll ohnehin zwei Positionen bekleiden können“, verrät Görl eine Maxime. „Das war im vergangenen Jahr nicht so und hat schon mal genervt. Wir wollen und müssen nun aber flexibler werden.“ Derweil komplettiert Jenny Egyed, die bereits gegen Ende der letzten Spielzeit zum Einsatz kam, das Torhüter-Trio. „Der Kader ist fix und komplett“, sagt Görl.

Mit diesem Aufgebot hat Westfalia Anfang Juli die Vorbereitung begonnen und ist seit knapp einer Woche im Training. Zunächst noch mangels Hallenkapazität im Sand. Das aber gut gelaunt. Auch weil die deutlichen Signale der Handballerinnen offenbar Gehör fanden. Wenn auch spät.

Klares Bekenntnis

Bei zunächst einigen „Vielleichts“, was den Verbleib anbelangte, haben sich 13 Spielerinnen klar und deutlich zum Trainergespann bekannt, sich für ein weiteres Miteinander ausgesprochen. „Das macht schon etwas her“, registrierten Görl und Heinz das Signal aufmerksam. Es war auch wichtig für ihren Verbleib.

Für eine Formulierung etwaiger Saisonziele ist es dennoch zu früh. Auch weil Westfalia nach einem Wechsel künftig in der Staffel 2 auf Punktejagd geht. Schwerpunkt sind eher das östliche Ruhrgebiet und das Sauerland. „Wir kennen die Gegner noch nicht“, sagt Görl. Anders herum ist Kinderhaus für die Konkurrenz auch eher ein unbeschriebenes Blatt. Was sich durchaus für ein Überraschungsmoment eignet. Auf alle Fälle fallen die Auswärtsfahrten künftig kürzer aus.

Test gegen Sparta

Damit es aber kein böses Erwachen gibt, stehen nun intensive Woche an. Wobei am kommenden Mittwoch mit der Begegnung in eigener Halle gegen Sparta Münster auch der praktische Teil eröffnet wird. Zur Vorbereitung zählt auch ein Trainingslager am 22. und 23. August. Das aber, wie Görl verrät, in gewohnter Atmosphäre im Schulzentrum und an der Hütte. „Wir machen es genau so wie im Vorjahr. Das war gut, die Bedingungen sind tadellos.“ Ähnliches verspricht der Kader.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3372374?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F4847458%2F4847469%2F
Nachrichten-Ticker