Futsal: Hochschul-EM
Auch Silber schmeckt den UFC-Studentinnen süß

Münster -

Wenn es an dieser Europameisterschaft am Ende doch noch etwas zu bemängeln gab, dann vielleicht dies: In der Endabrechnung des Turniers gab es für das wohl beste Team „nur“ Silber. Dennoch herrschte bei den Futsalerinnen der Uni Münster im Anschluss eitel Sonnenschein.

Montag, 10.08.2015, 12:08 Uhr

So jubeln Vize-Europameister: Die Studentinnen der Uni Münster um das Trainerduo Eduard Nickel (l.) und Julian Offermann gewannen in Posen bei der Studenten-EM Silber.
So jubeln Vize-Europameister: Die Studentinnen der Uni Münster um das Trainerduo Eduard Nickel (l.) und Julian Offermann gewannen in Posen bei der Studenten-EM Silber. Foto: Pawel Adler

Die Party am Samstag dauerte lange, erst im Morgengrauen fanden die Futsalerinnen der Uni Münster den Weg in ihre Betten. Eine ausgiebige Feier aber hatte sich die Mannschaft des Trainerduos Eduard Nickel / Julian Offermann redlich verdient, schließlich musste Silber bei der Studenten-EM in Posen gebührend gewürdigt werden. Den zweiten Platz nannte Georg von Coelln, Präsident des UFC Münster , schlicht „sensationell“ – und auch Nickel zog naturgemäß ein positives Fazit. „Die Mädels haben echt ein starkes Turnier gespielt. Das war eine Top-Leistung“, erklärte der Coach, der mit Lena Gosewinkel (neun Treffer) die beste Torschützin der EM und mit Katharina Klimas die beste Torhüterin in seinen Reihen hatte.

Punktgleich mit dem Sieger

Da rückte sogar die Enttäuschung in den Hintergrund, dass es nicht zum Titel gereicht hatte. Denn Münster hatte in der Endabrechnung mit der punktgleichen Uni Rouen das bessere Torverhältnis, allein der direkte Vergleich (2:3) fiel in der ersten Partie des Turniers für die Französinnen aus. „Das ist schon etwas bitter, wir waren über weite Strecken das bessere Team. Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass wir Rouen in einem zweiten Spiel auseinandergenommen hätten“, sagte Nickel. So aber feierte Münster Silber, das sich das mit UFC-Spielerinnen gespickte Team durch umkämpfte Schlusssiege gegen die gastgebende Adam-Mickiewicz-Uni (4:2) und die Uni Santarem Pi aus Portugal (3:2) sicherte. „Wir genießen Platz zwei. Das Turnier hatte hohes Niveau, daher sind wir zufrieden“, sagte Nickel, der seinen Schützlingen nach den Strapazen mit sechs Spielen an sieben Tagen erst einmal frei gab.

Herren unter Wert geschlagen

Anstrengend, aber nicht ganz so glücklich verliefen die Titelkämpfe für Münsters Studenten. Sie belegten am Ende Rang 14 – mit der Tendenz auf mehr. So schieden die Westfalen im Achtelfinale gegen die Uni Coimbra knapp mit 3:4 aus und starteten in die Platzierungsrunde mit einem 7:8 nach Penaltyschießen. Auf das 6:2 gegen Lyon – dem zweiten Turniersieg – folgte zum Abschluss ein 2:3 gegen die Uni Ben Guerion (Israel). „Man hat gesehen, dass wir uns weiterentwickelt haben“, so Spielertrainer Christoph Rüschenpöhler.

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