Handball: Damen-Verbandsliga
Westfalia verliert zum Auftakt 26:32 gegen Kaiserau

Münster -

Das hatten sich die Handball-Damen von Westfalia Kinderhaus bestimmt anders vorgestellt. In der ersten Partie der Saison unterlag der Verbandsligist gegen Germania Kaiserau mit 26:32 (14:16), offenbarte dabei in der Defensive einige Mängel und Unkonzentriertheiten.

Sonntag, 06.09.2015, 15:09 Uhr

Westfalias Trainerin Franziska Heinz versuchte, ihre Spielerinnen richtig einzustellen. Doch ihre Vorgaben konnte der Handball-Verbandsligist nicht umsetzen, gegen Germania Kaiserau gab es eine 26:32-Niederlage.
Westfalias Trainerin Franziska Heinz versuchte, ihre Spielerinnen richtig einzustellen. Doch ihre Vorgaben konnte der Handball-Verbandsligist nicht umsetzen, gegen Germania Kaiserau gab es eine 26:32-Niederlage. Foto: Jonas Austermann

Den Start in die neue Saison haben Westfalias Handballdamen verpatzt. Zum Auftakt in der Verbandsliga Staffel 2 kassierte Kinderhaus ein deutliches 26:32 (14:16) gegen den TV Germania Kaiserau .

Dabei lief Spiel eins nach dem Staffelwechsel gut an, auch weil die Gastgeberinnen defensiv kompakt standen und robust zugriffen. In den ersten Minuten hatte Kaiserau mit der längenmäßig klar überlegenen Westfalia-Abwehr schwer zu kämpfen, leichte Punkte gab es schlichtweg nicht. Einen Ballgewinn am eigenen Kreis nutzte Rechtsaußen Franziska Bode für ihren Tempolauf, den sie zum 5:4 abschloss (11.). Es sollte die letzte Führung des Teams um das Gespann Franziska Heinz und Manja Görl sein.

Gäste mit kleiner Formation

„Anfangs standen wir ganz gut, doch wir haben uns von den Fehlern in der Offensive verunsichern lassen. Der Druck wächst, wenn man vorne verwirft oder den Pfosten trifft“, sagte Trainerin Heinz. Die Gäste schickten eine eher kleine Formation aufs Feld, die Coach Ragulan Srijeevaghan aber immer wieder lautstark zu hohem Tempo aufforderte – und er wurde erhört.

Katharina Petermann erwischte im rechten Rückraum einen gebrauchten Tag, nach ihrer Einwechslung ließ die Kinderhauserin zwei Chancen liegen und hatte dabei auch Pech. Kaiserau um die nervenstarke Siebenmeterschützin Lisa Budde (10/7) und die siebenfache Torschützin Daniela Theisen zog zeitweise auf drei Treffer davon.

Defensiv ideenlos

Kinderhaus wirkte in der eigenen Defensive zunehmend ideenlos, hatte dem schnellen Passspiel Kaiseraus nur selten etwas entgegen zu setzen. Auf der Gegenseite mussten die Kinderhauserinnen hart arbeiten, um den Abschluss zu ermöglichen. Nicht nur Anna Klapdor scheiterte dabei am Aluminium . Zehn Minuten vor Schluss standen nach Zeitstrafen gegen Klapdor und Kira Enders kurze Zeit nur noch vier Feldspielerinnen auf dem Parkett, Kaiserau baute den Vorsprung aus.

„Wir haben es defensiv in der Vorbereitung schon nicht so gut hinbekommen, daran müssen wir noch arbeiten“, erklärte Franziska Heinz nach den ersten 60 Minuten.

Kinderhaus: Nölker, Egyed; Schibilla (7), Glage (4), Beckmann (3/3) Gellisch, Müller-Deile (je 3), Bode, Klapdor (je 2), Enders, Petermann (je 1), Handke.

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