Beachvolleyball: Deutsche Meisterschaften
Romund/Becker weiter, Tillmann und Behrens draußen

Timmendorfer Strand -

Jan Romund und Paul Becker sind auch dank eines Überraschungscoups noch im Rennen bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand. Dagegen mussten die USC-Spielerinnen Cinja Tillmann und Kim Behrens mit ihren Partnerinnen die Segel streichen.

Freitag, 11.09.2015, 19:09 Uhr

Jan Romund ist noch im Turnier vertreten.
Jan Romund ist noch im Turnier vertreten. Foto: Jürgen Peperhowe

„One, two, Barbecue“, so nennen es die Beachvolleyballer, wenn sie in einem Turnier gleich die ersten beiden Spiele verlieren und dann am Grillstand oder wahlweise an der Theke anzutreffen sind. Den Athleten aus Münster blieb bei den Deutschen Meisterschaften der Sandwühler das schlimmste aller Schicksale erspart. So erwischte Jan Romund vom TSC Gievenbeck mit Partner Paul Becker auf Court drei am Ostseestrand einen Traumstart. Das Duo schlug in der ersten Runde die hochgewetteten Poniwatz-Zwillinge Bennet und David aus Kiel völlig überraschend mit 2:1 (21:23, 21:16, 15:9) und zeigte eine beeindruckende Vorstellung.

Der Sieg hätte durchaus noch klarer ausfallen können, „doch im ersten Satz waren wir zu zurückhaltend“, analysierte der im Angriff überragende Romund. „Zum Glück haben wir das danach abgelegt.“ So positiv ging es nicht weiter, es folgte gegen das Nationalduo Sebastian Fuchs/Stefan Windscheif eine 1:2 (21:19, 16:21, 8:15)-Niederlage. Am Samstag um 11.10 Uhr geht es gegen die Routiniers Marcus Popp und Alexander Walkenhorst ums Überleben im Turnier.

Behrens Neunte

Für Kim Behrens (USC Münster) sind die Titelkämpfe bereits Geschichte. Sie unterlag mit Jenny Heinemann (VfL Weimar) gegen Teresa Mersmann und Isabel Schneider mit 0:2 (14:21, 15:21) und wurde nach einem Sieg zuvor. Neunte.

Beendet ist das Turnier auch für Cinja Tillmann (USC) und Katharina Schillerwein (VC Bottrop). Das Duo, das mit fünf Siegen auf der deutschen Tour für Furore gesorgt hatte, unterlag dem Nationalteam Chantal Laboureur/Julia Sude am Abend nach großem Kampf mit 1:2 (13:21, 21:13, 11:15), was auch daran gelegen haben mag, dass nach dem langen Weg durch die Verliererrunde das vierte Spiel des Tages an die Substanz ging. „Platz fünf ist in Ordnung“, sagte Schillerwein. „Am Ende war es wohl auch eine Frage der Kraft.“

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