Reiten: WM der jungen Springpferde
Bruns und Colestros starten in Zangersheide

Münster -

Ulrike Bruns vom RV Nienberge nimmt an diesem Wochenende an der WM in jungen Springpferde in den Niederlanden teil. Ihr Pferd Colestros hat seine Qualitäten im Parcours schon hinlänglich bewiesen – aber nicht nur dort.

Mittwoch, 16.09.2015, 15:09 Uhr

Auf dem Weg zur Weltmeisterschaft der jungen Springpferde: Ulrike Bruns und Colestros.
Auf dem Weg zur Weltmeisterschaft der jungen Springpferde: Ulrike Bruns und Colestros. Foto: Marion Fenner

Den Schimmel Colestros reitet Ulrike Bruns seit knapp einem Jahr. Im November kam der damals vierjährige Hengst nach Nienberge . Seinen ersten Auftritt in Westfalen hatte das Pferd dann beim K+K-Cup als Mannschaftspferd für den RV Nienberge. „Wir brauchten noch einen für das Team“, erklärt Georg Bruns , Vater und Vorsitzender des RV Nienberge.

Ein Dressurviereck hatte der Youngster bis dahin nicht gesehen, auch vor so großem Publikum wie bei der Bauernolympiade war er nicht gegangenen. Doch er meisterte seinen Auftritt nervenstark. „Auch in der Dressur haben wir einen guten Eindruck hinterlassen“, betont Ulrike Bruns, die lieber im Parcours bis hin zur schweren Klasse erfolgreich ist, mit einem Schmunzeln.

Platz sieben in Warendorf

Danach ging es für Colestros, der aus dem ersten Jahrgang von Ludger Beerbaums Colestus stammt, wieder ausschließlich zum Schleifensammeln in Nachwuchs-Springprüfungen bis zur Klasse M. Beim Bundeschampionat in Warendorf Anfang September erritt Bruns mit ihm den siebten Platz. Und damit gab es die Nominierung für die WM der jungen Springpferde , die seit Mittwoch und bis Sonntag im niederländischen Zangersheide stattfindet.

„Es ist das erste Mal, dass ich dort starten darf“, freut sich die Amazone, die als Juniorin große internationale Erfolge im Ponysattel feierte. Allein überhaupt an der Weltmeisterschaft teilnehmen zu dürfen, sei schon eine ganz besondere Auszeichnung. Colestros traut sie eine Menge zu und hofft auf ein paar gute Platzierungen und die Finalqualifikation. Bisher überzeugte der Fünfjährige überwiegend mit exzellenten Noten in Springpferdeprüfungen. In Zangerheide zählen Fehlerpunkte und Zeit. „Wenn er schnell gehen muss, ist er noch besser“, ist Georg Bruns überzeugt. Seine Tochter hofft derweil, dass ihr der äußerst brave Hengst noch eine Weile erhalten bleibt und sie ihn auch in der neuen Saison weiterreiten kann.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3513151?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F62183%2F4847458%2F4847467%2F
Nachrichten-Ticker