Rudern: Junioren-Regatta
RVM-Talent Schwinde hat die WM im Blick

Münster -

Henri Schwinde vom RV Münster zeigte bei der Internationalen Junioren-Regatta seine ganze Klasse. Aber auch einige Clubkameraden trumpften in diversen Booten auf.

Sonntag, 08.05.2016, 17:05 Uhr

Auf Kurs in Richtung Junioren-WM liegt Henri Schwinde, der in München nicht im Einer, sondern im Doppelzweier sowie im Doppelvierer starke Auftritte zeigte.
Auf Kurs in Richtung Junioren-WM liegt Henri Schwinde, der in München nicht im Einer, sondern im Doppelzweier sowie im Doppelvierer starke Auftritte zeigte. Foto: Alex Pischke

Mit einer starken Vorstellung bewies Henri Schwinde vom RV Münster bei der Internationalen Junioren-Regatta in München seine Klasse und untermauerte seinen Anspruch, im August bei der Junioren-WM in Rotterdam an den Start zu gehen. Im U-19-Doppelzweier schaffte es Schwinde mit Partner Kon­stantin Nowitzki als einziges deutsches Boot ins A-Finale.

In dem fuhr das Duo gegen fünf Nationalteams aus Italien, Frankreich, Polen, Großbritannien und Tschechien und musste nur die starken Italiener ziehen lassen. Platz zwei vor dem französischen Boot aber war eine Ansage. „Die beiden fahren hier nicht nur den schnellsten deutschen Doppelzweier, sondern haben gleich internationales Format bewiesen“, so RVM- Coach Marc Roßmeier . Auch im Doppelvierer mit Simon Schlott (Witten) und Malte Engelbrecht (Hannover) waren Schwinde/Nowitzki im A-Finale schnellstes deutsches Boot hinter Tschechien und eine Länge vor der nationalen Konkurrenz aus Berlin, Frankfurt, Witten und Magdeburg.

Mit etwas Pech debütierte der U-19-Vierer ohne Steuermann im 27 Boote großen internationalen Feld. Yannik Sacherer, Ole Kruse, Mika Kohout und John Heithoff erwischten den schnellsten von sechs Vorläufen und wurden hier nur Dritter. Mit der viertschnellsten Zeit von 27 Booten musste die Crew ins C-Finale. „In vier von sechs Vorläufen hätte die Zeit für eine Platzierung im A-Finale gereicht“, erläutert Roßmeier. Im Endlauf siegte das Nachwuchs-Quartett souverän mit sechs Sekunden Vorsprung vor Polen und der Schweiz. Damit steht der direkte Vergleich mit den schnellsten deutschen Booten noch aus.

Im abschließenden Achterrennen saßen die vier Münsteraner im NRW-Auswahlboot. Das siegte zwar im Vorlauf, musste aber im Finale die deutsche Konkurrenz aus Berlin/Hamburg sowie Großbritannien und die Schweiz ziehen lassen. In zwei Wochen in Köln kommt es nun für die deutschen Crews erneut zu einem wichtigen Kräftemessen.

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