Beachvolleyball: Smart-Beach-Tour
Münsters Asse baggern am Rothenbaum

Münster -

An einem ungewöhnlichen wie spektakulären Ort baggern und pritschen die Beachvolleyballer am Wochenende. Im 10 000 Zuschauer fassenden Tennisstadion am Hamburger Rothenbaum kämpfen Cinja Tillmann mit Katharina Schillerwein und Paul Becker/Jan Romund um Punkte und Siege.

Donnerstag, 02.06.2016, 17:06 Uhr

Cinja Tillmann baggert mit Katharina Schillerwein am Hamburger Rothenbaum.
Cinja Tillmann baggert mit Katharina Schillerwein am Hamburger Rothenbaum. Foto: Jürgen Peperhowe

Einen Monat nach dem Start auf Münsters Schlossplatz geht die Smart-Beach-Tour ab Freitag mit der zweiten Etappe weiter – an einem spektakulären Ort. Aus dem Tennisstadion am Rothenbaum wird eine Beachvolleyball-Arena, in der mit Cinja Tillmann eine Spielerin des TSC Münster-Gievenbeck berechtigte Titelambitionen hegt.

Die 24-Jährige gewann den Auftakt der nationalen Serie mit Katharina Schillerwein (TV Gladbeck) und war zuletzt an der Seite von Sandra Seyfferth (Dresdner SSV) mit Rang drei beim Satellite-Turnier in Ankara ebenfalls erfolgreich. Klar dass sie mit ihrer Stammpartnerin zum Favoritenkreis zählt, zumal die deutschen Top-Teams in Biel (Schweiz) bei der EM sind. Die frühere Münsteranerin Teresa Mersmann führt mit Isabel Schneider ( Bayer Leverkusen ) das Hauptfeld an, in dem Kim Behrens ( USC Münster ) mit Nadja Glenzke (VCO Berlin) an Position zehn geführt werden.

Becker / Romund zuversichtlich

Einen Platz weiter vorne stehen Paul Becker/Jan Romund (USC) auf der Setzliste. Nach dem holprigen Saisonstart – in Münster wurde das Duo nach zwei Niederlagen nur 13. – erreichten die Beacher beim Landesturnier in Romunds Heimat Heiligenhaus das Finale. Trotz der Niederlage gegen Max Karpa/Valentin Begemann (VCO Hamburg) aber war Becker/Romund zufrieden und gehen zuversichtlich an der Elbe in den zweiten Stopp der Smart-Beach-Tour. „Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Aber es war wichtig mal ein paar Spiele zu machen und den Rhythmus für die anstehenden Aufgaben zu finden“, sagt Romund, der für Hamburg keine konkreten Ziele ausgibt. „Wir wollen die erste Runde gewinnen, dann sehen wir weiter.“

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