Reiten: NRW-Fahrmeisterschaften in Roxel
Erstklassiger Sport

Münster -

126 Gespanne waren am Wochenende bei den NRW-Fahrmeisterschaften beim Reit- und Fahrverein Roxel am Start.

Sonntag, 12.06.2016, 21:06 Uhr

Geschicklichkeit war gefragt beim Hindernisfahren der Pony-Vierspänner, hier konzentriert sich Tobias Bücker vom RFV Emsdetten, der NRW-Meister wurde.
Geschicklichkeit war gefragt beim Hindernisfahren der Pony-Vierspänner, hier konzentriert sich Tobias Bücker vom RFV Emsdetten, der NRW-Meister wurde. Foto: Peter Leßmann

Spaß, Spannung und erstklassiger Sport – das hatten am Wochenende die NRW-Fahrmeisterschaften beim Reit- und Fahrverein (RV) Roxel zu bieten. 126 Gespanne zeigten Fahrsport der schweren Klasse und überzeugten mit starken Leistungen.

„Deutschlandweit hat es auf einer Landesmeisterschaft im Fahren noch nie so viele Teilnehmer gegeben“, staunte Turnierleiter Manfred Schlattmann , der gemeinsam mit Dirk Artmann für einen reibungslosen Ablauf sorgte.

Besonders erfolgreich war der Besuch beim RV Roxel für Tobias Bücker vom RFV Emsdetten . Souverän platzierte er sich in den Teilprüfungen Dressur, Hindernisfahren und Geländefahren stets weit vorne und bekam zur Belohnung Schärpe und Goldmedaille als NRW-Meister im Vierspänner-Fahren der Ponys überreicht.

Ganz oben auf dem Siegertreppchen standen ebenso Heinrich Kemper (FRV Wettringen) für die Pferde-Zweispänner und Michael Gausepohl (RFV Gustav Rau Westbevern) für die Pony-Zweispänner. Im Einspänner-Fahren sicherte sich bei den Pferden Klaus Tebbe (ZRFV Neuenkirchen) und bei den Ponys Patrick Hanisch (RZFV Ennigerloh-Neubeckum) den Gesamtsieg.

Ein ganz besondere Ehre kam David Rammes vom RFV Emsdetten zu: Nach unzähligen Erfolgen im Fahrsport bekam er die höchste Auszeichnung im deutschen Fahrsport, das goldene Fahrabzeichen, überreicht. Perfekt wurde das Turnierwochenende für Rammes schließlich durch die Silbermedaille der Einspänner-Ponys, die von Rudolph Herzog von Croÿ, Präsident des Pferdesportverbandes Westfalen, übergeben wurde.

„Es gibt nur wenige Ausrichter derartiger Fahrturniere, da sehr viel Platz und Know-How notwendig sind“, erklärte Schlattmann. Der RV Roxel zeigte, dass sich die Erfahrung aus 27 Jahren Fahrturnieren auszahlt. Rund 120 ehrenamtliche Helfer packten mit an. „Bei 2000 Besuchern in nur zwei Tagen, von denen rund 350 sogar hier übernachten, ist eine gute Organisation das Wichtigste“, so Artmann. Ein Teilnehmer reiste gar aus der Schweiz mitsamt Kutsche und Pferden an. „Wir sind super zufrieden. Unser Einsatz wurde durch die Teilnehmer honoriert“, resümierte Schlattmann. „Unser Dank geht an alle Helfer, Richter, und besonders an unsere Nachbarn für die tolle Unterstützung.“

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