Triathlon: Die Super-Saison geht weiter
Dirksmeier behält den Durchblick

Münster -

Patrick Dirksmeier von Tri Finish Münster hat mit dem dritten Rang beim Half-Ironman auf Rügen seine sportlich wertvollste Platzierung erreicht. Der 32 Jahre alte Rechtsanwalt hat dabei noch Pläne für die aktuelle Saison.

Dienstag, 13.09.2016, 17:09 Uhr

Steigert sich weiter: Patrick Dirksmeier wurde Dritter beim Half-Ironman auf Rügen und feierte sein wertvollstes Saisonergebnis.
Steigert sich weiter: Patrick Dirksmeier wurde Dritter beim Half-Ironman auf Rügen und feierte sein wertvollstes Saisonergebnis. Foto: Marcel Hilger

Was für eine Saison des Patrick Dirksmeier! Geht es nach seinem Willen, dürfte es wohl noch lange so weitergehen. Siebter, Fünfter, Vierter und jetzt Dritter bei so genannten Half-Ironman-Veranstaltungen im Kraichgau, in Luxemburg, in Jönköping und auf Rügen. Spinnt man den Faden fort, würde der zweimalige Sportler des Jahres von Tri Finish Münster bald den Silberrang erklimmen und zeitnah als Sieger bei vergleichbaren Veranstaltungen glänzen.

Dirksmeier ließ Urgesteine hinter sich

Doch so einfach ist das nicht, obwohl der 32 Jahre alte Rechtsanwalt in seiner semiprofessionell gemeinsam mit dem Beruf ausgeübten sportlichen Betätigung eine Traumsaison mit immer neuen Steigerungen erlebt. „Ich habe das schon genossen auf Rügen, da oben auf dem Podest zu stehen“, sagte er nach Rang drei und 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern auf dem Rad, und 21,1 Laufkilometern.

Vor zweieinhalb Jahren, als er mutig und von einigen belächelt das Unternehmen Profisport startete, blickte er beim Wettkampf in Bahrain noch verstohlen hoch zu Andreas Dreitz oder Timo Bracht , zwei Top-Athleten der Langstreckenbranche. Dreitz gewann nun in Rügen und Dirksmeier war knapp dahinter. Und Bracht, dieses Urgestein der Ironmanszene, distanzierte Dirksmeier zudem noch auf den vierten Rang im Endklassement.

Interviews, Autogramme und Champagner

„Autogramme geben, Interviews führen, die Champagner-Dusche – ich habe auf Rügen alles erlebt, was so einen Podestplatz nach dem Rennen ausmacht“, erzählt er. Dirksmeier hat das gefallen, auch 1250 Dollar Siegprämie natürlich. In der Qualifikation für einen möglichen Start bei der Ironman-Weltmeisterschaft über die doppelte Distanz in Hawaii im Jahr 2017 hat er zudem die ersten 320 Punkte gesammelt.

Und nun die schwere Frage: Barcelona oder Miami? In Spanien könnte Dirksmeier am 2. Oktober sein Langstrecken-Debüt feiern (3,8/180/42,195 Kilometer). Oder im November in Florida auf halber Distanz auf einer superschnellen Strecke die Saison beenden? Er will das mit Ute Mückel , seiner Trainerin, besprechen – und auch seinen Sponsoren Igepa IT-Service, Gebiomized und Nutrixxon etwas bieten. Genug vom Triathlon hat der 32-Jährige auf keinen Fall, das steht fest.

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