Futsal: Nickel vom UFC Münster wieder für Nationalmannschaft nominiert
Mit Nickel nach Lettland

Münster -

Eduard ­Nickel könnte man meinen schwebt im siebten Himmel. Nachdem er im Oktober 2016 sein erstes Länderspiel bestritt, wurde er jüngst für die Vorqualifikation zur Europameisterschaft 2018 nominiert.

Montag, 09.01.2017, 18:01 Uhr

Voller Einsatz: Eduard Nickel während des ersten Länderspiels gegen England.
Voller Einsatz: Eduard Nickel während des ersten Länderspiels gegen England. Foto: Witters

Das ging fix: Erst im Oktober vergangenen Jahres bestritt Deutschland das erste Futsal-Länderspiel. Mittendrin: Eduard ­Nickel vom Regionalligisten UFC Münster . Nun steht die DFB-Auswahl vor der ersten wirklichen Herausforderung. Vom 22. bis 30. Januar spielt sie die Vorqualifikation für die Europameisterschaften 2018 in Slowenien. Gegner in Lettland sind Armenien, Estland und die Mannschaft des Gastgebers. Wieder ­mittendrin: Eduard Nickel. Nach dem Länderauswahl-Turnier am Wochenende in Duisburg erfuhr der 27-Jährige von seiner Nominierung. „Ich war positiv ­überrascht und habe mich riesig gefreut. Das ist für ­jeden, der mitspielt, eine tolle Sache“, sagte Nickel am Montag. Zum Kreis der Lettland-Reisenden zählt auch Christoph Rüschenpöhler, der unlängst vom UFC zu den Futsal Panthers Köln wechselte.

Die Premiere der deutschen Mannschaft war erfolgreich. Gegen England kam sie zunächst zu einem 5:3-Sieg. Eine zweite Begegnung mit den Briten endete 3:3. In zwei Wochen nun wird es wirklich ernst. Nur der Sieger des Turniers in Lettland erreicht die Stufe zwei der Qualifikation. „Ich denke, wir können das schaffen“, sagt Nickel. Als härtesten Gegner hat er die Mannschaft des Gastgebers ausgemacht.

Sollte Deutschland in Riga gewinnen, setzt die Mannschaft im April in Rumänien die Qualifikation fort. Dort müssen Finnland, Portugal und der Gastgeber aus dem Weg geräumt werden – im Erfolgsfall wäre das EM-Turnier dann erreicht. Eduard Nickel wird sich in den kommenden Wochen gut organisieren, im Studium (Sport und Spanisch auf Lehramt) steht er kurz vor dem Abschluss. Anfang Februar hat er die letzte mündliche ­Prüfung an. „Danach schreibe ich dann meine Masterarbeit“, erklärt der feine Techniker.

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