Rudern: Leichtgewichtsvierer
Brummel wartet auf das IOC – und würde auch Gewicht zulegen

Münster -

Noch in diesem Monat will das IOC über die olympische Zukunft des Leichtgewichtsvierers im Rudersport entscheiden. Für Felix Brummel vom RV Münster eine nicht unwichtige Sache. Schließlich hat er Tokio 2020 als Ziel vor Augen.

Mittwoch, 01.02.2017, 19:02 Uhr

Noch in einem Boot: Felix Brummel (r.) und Stammpartner Alexander Diedrich.
Noch in einem Boot: Felix Brummel (r.) und Stammpartner Alexander Diedrich. Foto: Detlev Seyb

Der Trainingsplan steht, der Speiseplan noch nicht: Felix Brummel , Münsters frischgebackener Sportler des Jahres , steckt bereits mitten in den Vorbereitungen für die kommende Rudersaison – hat aber noch nicht endgültig festgelegt, in welcher Bootsklasse seine sportliche Zukunft stattfinden wird. Eine Entscheidung, die er ohnehin nicht selber treffen wird, sondern dem Olympischen Bord überlässt, das am 20. Februar darüber befinden wird, ob der Leichtgewichtsvierer der Männer weiterhin im Zeichen der Ringe auf Medaillenjagd gehen darf – oder zugunsten einer zusätzlichen Frauen-Bootsklasse aus dem olympischen Programm gestrichen wird.

In jedem Fall will sich Brummel anpassen: „Jeder Sportler will zu Olympia , ich auch.“ Dafür würde er dann auch in den kommenden Monaten Gewicht machen und um einen Bootsplatz bei den „Schwergewichten“ kämpfen. „Das dürfte dann ein wenig dauern, aber Felix hat absolut das Zeug dazu und vor allem die körperlichen Voraussetzungen. Er kann das schaffen“, gibt sich jedenfalls sein Heimtrainer Marc Roßmeier vom RV Münster zuversichtlich.

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