Futsal: Regionalliga
UFC-Doppelpack beim Namensvetter Paderborn

Münster -

Die ganz großen Ziele verfolgt der UFC Münster in der Regionalliga zumindest im Herren-Bereich nicht mehr. Beim Namensvetter in Paderborn will das Team aber den erfolgreichen Saison-Ausklang einleiten. Ein echtes Spitzenspiel absolvieren an selber Stelle die Damen.

Donnerstag, 02.02.2017, 15:02 Uhr

Am Montag kehrte Wendelin Kemper von der Vorqualifikation zur Futsal-EM zurück aus Lettland. Der Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft erlebte in Riga ereignisreiche Momente, feierte mit der DFB-Auswahl nicht nur den ersten Punktgewinn in einem Pflichtspiel (3:3 gegen Lettland), sondern auch den ersten Sieg (5:4 gegen Estland). „Alles in allem waren es anstrengende Tage, die aber viel Freude bereitet haben und aus denen ich viel mitnehme“, sagt Kemper, für den jetzt wieder der Regionalliga-Alltag mit dem UFC Münster zählt.

Der Tabellenfünfte ist am Samstag (20 Uhr) beim UFC Paderborn gefordert, der mitten im Abstiegskampf steckt. „Das 3:3 im Hinspiel hat gezeigt, dass der Gegner uns alles abverlangen wird. Aber wir wollen aus den letzten vier Spielen vier Siege einfahren und noch einen Platz gutmachen“, erklärt der Spielertrainer. Sein Team kann zumindest auf zwei Kontrahenten aus dem Top-Quartett Boden gewinnen, die ersten vier Mannschaften sind am Wochenende unter sich. „Dafür müssen wir unsere Hausaufgaben machen“, so Kemper. Verzichten muss er auf Adam Fiedler, der sich in Riga einen Einriss des Innenmeniskus zuzog, verzichten muss. Auch Tim Baumer und Torsten Schnaase fehlen verletzt.

Wie die UFC-Männer sind auch Münsters Futsal-Frauen in Paderborn am Ball. Um 17.30 Uhr kann der Regionalliga-Meister des Vorjahres einen wichtigen Schritt zur Titelverteidigung machen und nach Punkten zu den Ostwestfalen aufschließen. Paderborn hat allerdings schon zwei Partien mehr ausgetragen. Unterstützung erhält der Favorit von den Männern, die frühzeitig an die Pader reisen.

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