Leichtathletik: NRW-Meisterschaften
Vier Titel für Münsters Leichtathleten

Münster -

Die Riege des SC Preußen machte bei den Landesmeisterschaften in Leverkusen den Medaillensatz fast komplett: Drei Titel, zwei zweite und zwei dritte Plätze sprangen bei den Hallenmeisterschaften heraus. Die LG Brillux Münster musste indes verletzungs- und krankheitsbedingt kürzer treten, wusste aber ebenfalls zu überzeugen. Luka Herden sprintete in 7,09 Sekunden zu Sieg über 60 Meter und wurde zweiter im Weitsprung mit 6,88 m.

Sonntag, 05.02.2017, 19:02 Uhr

Findet das Ziel auch mit geschlossenen Augen:  Jonas Breitkopf, NRW-Meister über 200m in 21,61 Sekunden und derzeit Fünfter der Deutschen Bestenliste
Findet das Ziel auch mit geschlossenen Augen:  Jonas Breitkopf, NRW-Meister über 200m in 21,61 Sekunden und derzeit Fünfter der Deutschen Bestenliste Foto: Wolfgang Birkenstock

Mit einem krankheitsbedingt auf ein Trio reduzierten Teilnehmerfeld wussten die Leichtathleten der LG Brillux Münster bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Leverkusen durchaus zu überzeugen. Luka Herden gewann in 7,04 Sekunden den 60-Meter-Sprint der U 18. Mit persönlicher Bestleistung von 6,88 Metern wurde er im Weitsprung zudem Zweiter. Ben Rose (U 18) feierte mit dem achten Platz im Endlauf über 60 m in 7,40 Sekunden ein beachtliches Comeback. Tom Thiemann kam über 1500 Meter auf Platz vier (vier Teilnehmer) in 4:10,19 Minuten.

Sieg über 200 Meter, persönliche Bestleistung plus die Norm für die deutschen Meisterschaften in Leipzig erfüllt: Für Jonas Breitkopf waren die NRW-Titelkämpfe in Leverkusen ein sehr gutes Pflaster. Der Sprinter vom SC Preußen Münster langte am Wochenende richtig zu. Und auch Björn Ole Klehn , nach überstandener Fuß-OP noch jenseits des Beurteilungsvermögens, wohin die Reise wohl gehen könnte, hatte allen Grund zu jubeln. Mit 7,34 Metern gewann Klehn die Weitsprung-Konkurrenz in der U 20. Wer weiß, ob es noch weiter hinaus hätte gehen können. Klehn musste den Wettbewerb im fünften Versuch abbrechen, weil die Staffel rief. Und in der sprintete er mit seinen Kameraden Jonas Breitkopf, Matthis Leon Wilhelm und Lukas Genenger in 1:29,24 auf Platz drei – dachten alle. Das Wettkampfgericht disqualifizierte das Preußen-Quartett nachträglich wegen Überschreitung der Bahnlinie. Pech. Die Frauenstaffel mit Tabea Christ, Luisa Bodem, Maren Silies und Judith Wessling wurde Vierte in 1:39,20 hinter Olympia Dortmund, LC Paderborn und TV Gladbeck. Letztere waren übrigens mit den Ex-Preußen Lea Kurdelbaum und Meike Gerlach neun Zehntel schneller als das SCP-Quartett.

Grund zu jubeln hatte am Sonntag auch Tabea Christ. Die U-20-Sprinterin gewann die Weitsprungkonkurrenz mit 6,04 Metern, blieb damit aber deutlich unter der DM-Norm für Leipzig (6,15 m).

Zweite Plätze sicherten sich die Preußen Frieda Breitkopf in 25,70 sek über 200 m, und Imke Daalmann mit 11,87 Metern im Dreisprung. Den Medaillensatz füllten Tom Brack, der mit Saisonbestleistung von 54,59 Metern im Hammerwurf Dritter wurde, wie auch 60-m-Sprinterin Tabea Christ, die mit persönlicher Bestzeit von 7,62 Sekunden die DM-Norm abhakte. Luisa Bodem wurde im Weitsprung Dritte mit 6,10 Metern.

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